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Donald Trump ernennt nun einen neuen Nationalen Sicherheitsberater. 

Erneuter Wechsel

Eine Woche nach Rauswurf des Nationalen Sicherheitsberaters: Trump ernennt Nachfolger 

Kurz nachdem Donald Trump den Nationalen Sicherheitsberater Bolton entlassen hat, wird nun sein Nachfolger ernannt. 

Update vom 18. September 2019: Eine Woche nach dem Rauswurf John Boltons hat US-Präsident Donald Trump die Ernennung des Diplomaten Robert O'Brien zum neuen Nationalen Sicherheitsberater angekündigt. O'Brien sei bislang „sehr erfolgreich“ als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im Außenministerium tätig gewesen, erklärte Trump am Mittwoch auf Twitter.

Richard Grenell

Update vom 11. September 2019: Mit dem Rauswurf des Hardliners und Scharfmachers John Bolton muss sich US-Präsident Donald Trump nun um den vierten Sicherheitsberater in seiner Amtszeit kümmern. Trump hatte Bolton am Dienstag überraschend wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten um seinen Rücktritt gebeten. Sein Nachfolger könnte jemand werden, der in Deutschland nicht unbekannt ist: Laut US-Medienberichten könnte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, den Posten als Trumps Sicherheitsberater bald übernehmen. 

Update, 20.41 Uhr: Der nächste Personalwechsel in Trumps Reihen scheint zu einem neuen Streitfall zu werden. Nachdem der amerikanische Präsident und der entlassene Nationale Sicherheitsberater John Bolton den Rauswurf komplett verschieden beschrieben (s.unten), melden sich nun auch andere zu Wort. So erklärte auch Außenminister Mike Pompeo, der vor der abrupten Personalentscheidung eigentlich noch eine gemeinsame Pressekonferenz mit Bolton hätte halten sollen, er sei auch „viele Male“ anderer Meinung als der Sicherheitsberater gewesen. 

Trump und Bolton führten bereits vor der Entlassung einen offenen Streit

So werden nach und nach verschiedene Punkte publik, in denen der Präsident und sein Sicherheitsberater unterschiedlich Ansicht gewesen sein sollen. Wie die dpa unter Berufung auf amerikanische Medienberichte meldet, habe es zwischen den beiden offenen Streit um Trumps Entscheidung gegeben, Vertreter der radikalislamischen Taliban auf den Präsidenten-Landsitz Camp David einzuladen - und das ausgerechnet kurz vor dem Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001. Außerdem wurden die Differenzen der beiden sichtbar, als Donald Trump überraschend ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un arrangiert hatte, dem der Sicherheitsberater jedoch fern blieb. So war Bolton auch als außenpolitischer Hardliner bekannt. Kommende Woche soll sein Nachfolger ernannt werden. 

Trump entlässt Nationalen Sicherheitsberater Bolton - doch der stellt Rauswurf komplett anders dar

Update, 18.31 Uhr: Der von Donald Trump entlassene Nationale Sicherheitsberater John Bolton hat der Darstellung des US-Präsidenten zu seinem Rücktritt widersprochen. Bolton schrieb am Dienstag auf Twitter, er habe am Montagabend angeboten, zurückzutreten. Trump habe daraufhin gesagt: „Lass uns morgen darüber sprechen.“ Trump hatte unmittelbar zuvor auf Twitter geschrieben, er habe Bolton am Montagabend zum Rücktritt aufgefordert. Am Dienstagmorgen habe Bolton dann seinen Rücktritt eingereicht.

Kurz vor dem Trump-Tweet am Mittag hatte das Weiße Haus noch mitgeteilt, Bolton werde in seiner Funktion als Nationaler Sicherheitsberater gemeinsam mit Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin vor die Presse treten.

Trump veröffentlichte dazu auch Tweets. So twitterte der US-Präsident unter anderem über Bolton, dass er „mit einigen seiner Vorschläge nicht übereinstimmt“ (englisch: „ I disagreed strongly with many of his suggestions, as did others in the Administration“). Weitere Angehörige der Regierung seien dieser Meinung.

Donald Trump entlässt Nationalen Sicherheitsberater Bolton 

Ursprungsmeldung vom 10. September 2019: Washington - US-Präsident Donald Trump hat seinen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton entlassen. Trump schrieb auf Twitter, er habe Bolton zum Rücktritt aufgefordert. Am Dienstagmorgen habe Bolton seinen Rücktritt eingereicht.

dpa

Der Wechsel, der sich nach dem Rauswurf von Bolton nun im Weißen Haus anbahnt, ist bei weitem nicht der erste seit Beginn der Amtszeit des amerikanischen Präsidenten. So trat unlängst beispielsweise der Arbeitsminister Acosta zurück.

Außerdem soll sich der Präsident schon vor einiger Zeit „nach Nachfolgern erkundigt“ haben, als er angeblich den Rauswurf seines Handelsministers Wilbur Ross vorbereitete. 

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