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US-Botschafter John B. Emerson (Foto) äußerte sich im ZDF-Morgenmagazin zu Christian Ströbeles Treffen mit Edward Snowden.

Botschafter John B. Emerson

USA reagieren gelassen auf Snowden-Treffen

Berlin - Die USA haben gelassen auf das Treffen des Grünen-Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele mit dem früheren US-Geheimdienstexperten Edward Snowden in Russland reagiert.

„Es ist das Recht jedes Bundestagsabgeordneten zu reisen, sich mit Leuten zu treffen und mit ihnen zu sprechen“, sagte der US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Ich werde den Bundestagsabgeordneten nicht sagen, was sie tun können und was nicht.“

Offen ließ Emerson, wie die USA im Fall einer Aussage Snowdens vor einem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages reagieren würden. „Wenn es passiert, werden wir damit umgehen“, sagte er. Das liege jedoch noch in ferner Zukunft und sei eine hypothetische Situation. Emerson zeigte erneut Verständnis für die Empörung in Deutschland wegen der NSA-Spähaffäre, sprach aber erneut keine Entschuldigung aus. „Ich würde sagen, man sollte nicht auf eine Entschuldigung warten, sondern auf Taten“, sagte er im Deutschlandfunk.

dpa

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