Harte Worte

Melania Trumps Ex-Vertraute erschreckt mit Enthüllungen: „Hat Blut an ihren Händen“

  • Anna-Katharina Ahnefeld
    vonAnna-Katharina Ahnefeld
    schließen

Melania Trump hat sich bislang zum Sturm auf das Kapitol nicht geäußert. Ihr Twitter-Account bleibt leer. Dafür packt ihre Ex-Vertraute Wolkoff erneut aus. So heftig wie noch nie.

  • Stephanie Winston Wolkoff ist die Ex-Beraterin und ehemalige Vertraute Melania Trumps.
  • Bekannt wurde sie durch die Melania-Tapes, die ein schlechtes Licht auf die First Lady warfen.
  • In einem aktuellen Essay geht sie scharf gegen ihre einstige Freundin vor.

Washington D.C. - „Sie werden das Weiße Haus ohne Reue verlassen, Leichen zurücklassen und nach Mar-a-Lago fahren, ohne sich umzusehen.“ Zwar stehen die Zeichen bei den Trumps aktuell eher auf Schottland - aber es ist ein Satz wie ein Dolchstoß. Melania Trumps Ex-Vertraute Stephanie Winston Wolkoff, bekannt für die „Melania-Tapes“, hat sich in einem Essay im Daily Beast erneut an die Öffentlichkeit gewandt.

Ihre Worte könnten dabei kaum bitterer ausfallen. Erst im Dezember hatte die Mode-Managerin im Podcast „The New Abnormal“ berichtet, wie die scheidende First Lady angeblich ihre Freundschaft zerstört hat. Nach den erschütternden Bildern der Erstürmung des Kapitols am Mittwoch, schreibt Wolkoff mit Blick auf Melania: „Sie hat Blut an ihren Händen“. Das macht deutlich: Die einstige Beraterin hat nun die Boxhandschuhe ausgepackt.

Es ist ein interessantes Phänomen, wie Personen im Dunstkreis der Trump-Welt im Nachhinein argumentieren: Sie haben sich getäuscht. Sie fühlen sich betrogen. Der Familie gehe es nur um Macht und Geld. Wie Wolkoff bereits zuvor sagte: „Ein Trump bleibt ein Trump bleibt ein Trump“. Auch eine einstige Freundin von Trump-Tochter Ivanka scheint ähnlich wie Wolkoff zu empfinden. In einem aufsehenerregenden Essay teilte die ehemalige Busenfreundin und Journalistin Lysandra Ohrstrom brisante Erinnerungen an die scheidende „First Daughter“ - und ihren Vater, Donald.

Melania Trump: Ex-Vertraute Wolkoff spricht vernichtend über First Lady - Erinnert an Michelle Obama

Melania Trump, die Ehefrau Donald Trumps, blieb weiten Teilen der Öffentlichkeit für die meiste Zeit seiner Präsidentschaft ein Rätsel. Die schöne, jüngere, zurückhaltende Frau an der Seite des angeblich erfolgreichen Business-Man. Das Model, das auffiel durch seinen harten Akzent. Das sich so völlig anders gab als frühere First Ladies wie Michelle Obama, die ihre Reichweite noch heute für Bildungs-Arbeit und Empowerment junger Schwarzer Frauen einsetzt. All das war Melania Trump nie.

Als die Melania-Tapes enthüllt wurden, und die US-Amerikaner:innen hinter der perfekten Fassade eine frustrierte Frau vermuten durften, die keine Lust auf die Weihnachts-Dekoration des Weißen Hauses hat, war der Aufschrei groß. Alles, in dem Melania ihrer Meinung nach versagt hat, reibt Wolkoff ihr in ihrem aktuellen Beitrag unter die Nase. Sie erinnert an ihre Vorgängerinnen. Und sieht Melania gar als bloße Erweiterung von Donald Trump.

NameStephanie Winston Wolkoff
Geburtstag1970
BerufMode- und Unterhaltungsmanagerin und ehemalige Beraterin von First Lady Melania Trump
BuchMelania and Me: The Rise and Fall of My Friendship with the First Lady

First Lady Melania Trump: Für Wolkoff ist sie wie ihr Ehemann - Scharfe Worte nach Trump-Exit

„Melania weiß, wie man am besten dasteht und von einem Teleprompter und nicht von Herzen liest. Sie und ihr Mann haben keinen Charakter und keinen moralischen Kompass“, urteilt Wolkoff in ihrem Essay. „Melania und Donald passen perfekt zusammen.“ Dabei wird sie nicht müde zu betonen, welche Rolle sie selbst im Leben der Trumps gespielt habe, wie sie Melania Trump unterstützt und ihre beste Freundin in ihr gesehen habe. Diese Gefühle sind offenbar lang vergangen. Denn Wolkoff entwirft das Bild einer machthungrigen, oberflächlichen und selbstbezogenen First Lady. „Sie hinterlässt kein Erbe oder Profil, auf das sie als First Lady der Vereinigten Staaten stolz sein konnte.“

„Sie ist auch eine, die missbraucht, in der schlimmsten Art. Die Art, die freundlich zu Kindern spricht. Die Krankheit liegt unter der Haut. Melania kennt und unterstützt Donald und seine Standpunkte“, führt Stephanie Winston Wolkoff weiter aus. Es sind mit die schärfsten Worte, die die Ex-Vertraute bislang nach ihrem Trump-Exit von sich gegeben hat. Offenbar hat der Sturm auf das Kapitol, das Herzstück der US-amerikanischen Demokratie, auch in ihr heftige Gefühle ausgelöst.

Wie Melania Trump zu den Ereignissen des 6. Januars und dem von Wolkoff entworfenen Bild ihrer selbst steht, ist nicht bekannt. Die First Lady hat sich in der Öffentlichkeit bislang nicht zu Wort gemeldet. Und auch ihr offizieller Twitter-Account schweigt seit dem 1. Januar. (aka)





Rubriklistenbild: © Chris Kleponis via www.imago-images.de

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare