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US-Präsident Barack Obama plant beim Kampf gegen die IS-Terroristen offenbar auch Luftschläge in Syrien.

Krieg gegen IS

Bericht: Obama plant Luftschläge in Syrien

Washington - US-Präsident Barack Obama ist Medienberichten zufolge bereit, den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) auf Angriffe in Syrien auszuweiten.

Die renommierten Zeitungen "New York Times" und "Washington Post" berichteten am Dienstagabend (Ortszeit), dass Obama die Anordnung von Luftangriffen auf IS-Stellungen in Syrien erwäge; bislang sind diese auf den Nordirak beschränkt. Der US-Präsident will seine Strategie im Kampf gegen die Dschihadisten in einer Rede an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) darlegen.

Obama sei dazu entschlossen, den IS zu bekämpfen, "wo auch immer dessen strategische Ziele sind", zitierte die "Washington Post" die frühere Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Michèle Flournoy. Der IS sei keine Organisation, die internationale Grenzen akzeptiere, daher dürfe den Kämpfern nirgendwo Zuflucht gewährt werden. Flournoy, die Obamas Regierungsteam 2012 verlassen hatte, war der "Washington Post" zufolge am Montag bei einem Abendessen von Außenpolitikexperten mit Obama dabei.

Die "New York Times" berief sich auf einen ranghohen Regierungsvertreter und zitierte ihn mit den Worten, dass Obama eine "langfristige Kampagne" plane, um den IS zu bekämpfen. Diese werde auch über die Tragweite der gezielten Angriffe gegen Ziele des Terrornetzwerks Al-Kaida "im Jemen, in Pakistan und anderswo" hinausgehen, hieß es. Das US-Militär fliegt bereits seit Anfang August Luftangriffe auf IS-Stellungen im Nordirak. Außerdem bemüht sich Washington um eine breite internationale Koalition für das Vorgehen gegen die Dschihadisten.

AFP

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