Bei Angriff in Syrien

USA töten ranghohen Al-Kaida-Veteranen

Washington - Das US-Militär hat in Syrien elf Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet, darunter einen ranghohen früheren Kommandeur.

Wie das Pentagon am Mittwoch mitteilte, wurde Abu Hani al-Masri bei gezielten Luftangriffen in Idlib Anfang des Monats getötet.

Der Kämpfer war demnach vor allem in den 80er und 90er Jahren aktiv und arbeitete damals mit Al-Kaida-Chef Osama bin Laden und dem aktuellen Terrorchef Aiman al-Sawahiri zusammen.

Al-Masri habe früher die Ausbildungslager in Afghanistan bewacht und auf diese Weise "tausende Terroristen rekrutiert, indoktriniert, ausgebildet und ausgerüstet", erklärte das Pentagon. Der nun getötete Al-Kaida-Veteran soll demnach außerdem bei der Gründung des Ägyptischen Islamischen Dschihads geholfen haben, der "ersten sunnitischen Gruppe, die bei ihren Angriffen Selbstmordattentäter einsetzte".

Die USA sind in Syrien vor allem auf den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) konzentriert. Zuletzt ging die US-Armee dort aber auch immer wieder gegen Al-Kaida vor. Die Provinz Idlib wird zu großen Teilen von dem früheren syrischen Ableger des Netzwerks, der Fateh-al-Scham-Front, kontrolliert.

afp

Rubriklistenbild: © afp

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