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Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman besucht derzeit die USA. 

Kritik von Menschenrechtsaktivisten

USA genehmigen Waffenverkauf an Saudi-Arabien 

Die USA haben einen Waffenverkauf an Saudi-Arabien genehmigt. Menschenrechtsaktivisten werfen der saudischen Militärkoalition Kriegsverbrechen vor. 

Washington - Die USA haben den Verkauf von Artilleriesystemen an Saudi-Arabien im Umfang von 1,31 Milliarden Dollar (1,07 Milliarden Euro) genehmigt. Es gehe um die Lieferung von 180 Haubitzen vom Typ M109A5/A6 sowie Ausrüstung, um diese in das Artilleriesystem Paladin umzubauen, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit. Saudi-Arabien trage maßgeblich "zu politischer Stabilität und wirtschaftlichem Fortschritt im Nahen Osten bei", hieß es weiter.

Bei einem Besuch in Saudi-Arabien im vergangenen Jahr hatte US-Präsident Donald Trump verkündet, das Königreich werde von den USA Militärausrüstung im Wert von 110 Milliarden Dollar (90 Milliarden Euro) erwerben. Der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman schließt derzeit eine dreiwöchige USA-Reise ab.

Saudi-Arabien führt eine Militärkoalition an, die im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen vorgeht. Menschenrechtsaktivisten werfen der Koalition Kriegsverbrechen vor, auch die UNO zeigte sich über den Tod von Zivilisten bei den Luftangriffen besorgt.

AFP

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