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Trauer nach Anschlag in Straßenbahn in Utrecht.

Er tötete drei Menschen

Utrecht: Noch ein weiteres Todesopfer nach Tram-Attentat

In Utrecht wurden vier Menschen durch Schüsse getötet, außerdem gibt es zahlreiche Verletzte. Die Hinweise auf das Motiv verdichten sich. Die News im Ticker.

  • Bei einer Schießerei in einer Straßenbahn in Utrecht sind vier Menschen ums Leben gekommen.
  • Der Zwischenfall ereignete sich am Montag (18. März 2019), gegen 10.45 Uhr.
  • Die Polizei nimmt den tatverdächtigen 37-Jährigen nach dessen Flucht fest.
  • Nach neuen Hinweisen hält die Polizei einen Terrorakt für immer wahrscheinlicher.
  • Überschattet von der Bluttat von Utrecht sind in den Niederlanden die Wahlen zu den regionalen Parlamenten angelaufen.

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Update vom 28. März, 16.35 Uhr: Nach den Schüssen in einer Straßenbahn in Utrecht hat sich die Zahl der Todesopfer auf vier erhöht. Ein 74 Jahre alter Mann sei seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in der niederländischen Stadt mit. In der vergangenen Woche hatte ein Mann in einer Straßenbahn plötzlich um sich geschossen. Drei Menschen wurden dabei sofort getötet. Von den drei Schwerverletzten wurde eine junge Frau inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Ein Opfer liegt noch im Krankenhaus.

Der mutmaßliche Täter ist der 37 Jahre alte Gökmen T. - er hat die Tat gestanden und erklärt, allein gehandelt zu haben. Sein Motiv ist unklar. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn nun des vierfachen Mordes mit einem terroristischen Motiv. Die Tat hatte die Niederlande schwer erschüttert. 

Am Ostersonntag, den 21. April 2019, wurden nun in Sri Lanka erneut Terroranschlägen verübt. Sieben Selbstmordattentäter sprengten sich in Krichen und Hotelanlagen in die Luft. Über 300 Menschen vielen den Bombenanschlägen zum Opfer. Mittlerweile reklamierte der Islamische Staat die Taten für sich. 

In Kopenhagen gab es ebenso mehrere Verletzte nachdem Schüsse fielen. 

Update vom 22. März, 15.44 Uhr: Der mutmaßliche Schütze von Utrecht hat sich zu der Tat in einer Tram bekannt. Es habe jedoch keine Komplizen gegeben.

Utrecht: Mutmaßlicher Schütze wird Richter vorgeführt

19.59 Uhr: Der mutmaßliche Todesschütze von Utrecht wird am Freitag erstmals einem Richter vorgeführt. Die Sitzung findet hinter verschlossenen Türen statt. Laut Staatsanwaltschaft werden dem 37-jährigen Gökmen Tanis "mehrfacher Mord mit terroristischer Absicht" sowie "versuchter Mord" und "terroristische Bedrohung" zur Last gelegt. Es wird erwartet, dass der Verdächtige für zwei Wochen in Untersuchungshaft kommt, dann soll er erneut vor Gericht erscheinen.

Bei dem Angriff in einer Straßenbahn in Utrecht waren am Montag drei Menschen getötet worden. Sieben Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Später wurde noch ein weiterer Verdächtiger festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit, ob der 40-Jährige eine "unterstützende Rolle" bei der Tat spielte.

Utrecht: Tram-Täter handelte allein - Es war wohl Terror

11.52 Uhr: Der mutmaßliche Todesschütze von Utrecht soll sich wegen mehrfachen Mordes mit terroristischem Motiv verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Utrecht mit. Er handelte nach Angaben der Ermittler vermutlich allein. „Die Ermittlungen ergaben inzwischen Hinweise, dass der Verdächtige während der Schüsse keine Hilfe von anderen Personen bekommen hat.“

Der Verdächtige ist der türkisch stämmige Gökmen T., er war am Montagabend festgenommen worden. Der 37-Jährige soll am Montag in einer Straßenbahn in Utrecht drei Menschen erschossen und drei weitere schwer verletzt haben. Der Mann soll am Freitag erstmals dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Staatsanwaltschaft schließt aber auch weiterhin persönliche Probleme des Mannes als Motiv nicht aus, „in Kombination mit einer Radikalisierung.“ Ein psychiatrisches Gutachten solle erstellt werden. Gerüchte, dass es sich um eine Beziehungstat handle, hätten bislang nicht bestätigt werden können.

Update vom 21. März,11.50 Uhr: Das rechtspopulistische Forum für Demokratie (FvD) ist der große Sieger der Provinzwahlen in den Niederlanden. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Donnerstag meldete, erreichte die erst vor zwei Jahren gegründete Partei auf Anhieb zwölf Sitze in der Ersten Parlamentskammer. Die Regierungskoalition von Ministerpräsident Mark Rutte verlor ihre Mehrheit und muss nun nach weiteren Partnern suchen.

Die zwölf Sitze der FvD bedeuten, dass sie eine der beiden größten Fraktionen stellen wird. Auch die konservative VVD von Ministerpräsident Rutte erreichte zwölf Sitze. Bei der Wahl werden die etwa 570 Abgeordneten in den zwölf Provinzen der Niederlande bestimmt. Diese wählen anschließend aus ihrer Mitte die 75 Mitglieder der Ersten Kammer des Parlaments in Den Haag.

Der Parteichef der FvD, Thierry Baudet, sagte am Mittwochabend unter dem Applaus seiner Anhänger, die "Arroganz und Dummheit" der Regierungsparteien seien bestraft worden. Er warf der Rutte-Regierung vor, sie habe die Grenzen der Niederlande "weit offen" gelassen.

Mit Blick auf die tödlichen Schüsse von Utrecht sagte der FvD-Chef, Vergewaltiger und Diebe liefen frei herum, das sei "eine Schande". Der mutmaßliche Täter hatte nach Berichten niederländischer Medien ein langes Vorstrafenregister. Nach der Tat hatten alle Parteien bis auf die FvD ihren Wahlkampf ausgesetzt. Dafür wurde sie heftig kritisiert.

Trauer nach Anschlag in Straßenbahn in Utrecht.

Nach Schüssen von Utrecht: Niederländer wählen

19.35 Uhr: Zwei Tage nach den tödlichen Schüssen von Utrecht haben die Niederländer am Mittwoch ihre regionalen Parlamente gewählt. 13 Millionen Bürger waren aufgerufen, insgesamt 570 Abgeordnete in den 12 Provinzen zu bestimmen. Zugleich wurde auch über die Zusammensetzung der Ersten Kammer des nationalen Parlaments entschieden. Die Erste Kammer ist mit dem deutschen Bundesrat vergleichbar. Nach jüngsten Umfragen könnte die Mitte-Rechts-Koalition des rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte dort ihre Mehrheit verlieren.

Die Wahlbeteiligung lag am Nachmittag höher als bei der Wahl vor vier Jahren, die Wahllokale sollten um 21 Uhr schließen.

Hohe Gewinne wurden zwei rechtspopulistischen Parteien vorhergesagt: der Anti-Islam-Partei für die Freiheit von Geert Wilders sowie dem Forum für Demokratie, das sich ebenfalls gegen Immigration einsetzt. Nach einer jüngsten Umfrage des Meinungsforschers Maurice de Hond dürften vor allem diese beiden Lager von der Bluttat von Utrecht profitieren. Ihre Anhänger seien nun extra motiviert, ihre Stimme abzugeben, hieß es.

Die Vorsitzenden beider Parteien hatten die Regierungsparteien für die Todesschüsse in Utrecht mitverantwortlich gemacht und einen direkten Bezug zur Einwanderung hergestellt.

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Schütze von Utrecht: Vergewaltigungsopfer packt aus und spricht von Warnungen an Polizei

15.24 Uhr: Während in den Niederlanden die Wahlen zu den regionalen Parlamenten begonnen haben, ist der Grund der Schießerei in Utrecht immer noch nicht geklärt: Handelt es sich um einen Terroranschlag oder ein Familiendrama? Gökmen T. hatte am Montag in einer Straßenbahn auf zahlreiche Fahrgäste geschossen. Drei Menschen starben bei dem Vorfall. Weitere wurden verletzt. Und der mutmaßliche Täter war offensichtlich polizeibekannt, berichtet bild.de. Erst vor ein paar Wochen musste sich Gökmen T. demnach vor Gericht verantworten. Er hatte im Jahr 2017 eine Frau vergewaltigt. 

Das Opfer äußerte sich nun gegenüber der holländischen Zeitung AD. Die 47-Jährige berichtet, dass sie mit T. eine Beziehung führte. Es ging dabei wohl nicht um Liebe, sondern lediglich um Sex und Drogen. Acht Jahre lang lief diese Affäre, bis der Tatverdächtige sie am 11. Juli vergewaltigte. „Er biss und schlug mich auch“, berichtet die 47-Jährige. Anschließend drohte er ihr wohl, ihr Haus anzuzünden. „Er ist kein Terrorist, sondern ein Psychopath“, so die 47-Jährige. Gökmen T. wurde nach der Tat verhaftet, am 1. März allerdings wieder freigelassen. Doch laut Aussage der Ex-Freundin soll der mutmaßliche Täter zu einem bestimmten Zeitpunkt gegen die Auflagen zur vorläufigen Freilassung verstoßen haben. Sie habe die Polizei oft gewarnt, wie verrückt er sein könne, meint die 47-Jährige.

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Niederlande: Weiterer Verdächtiger gefasst

9.21 Uhr: Überschattet von der Bluttat von Utrecht haben in den Niederlanden die Wahlen zu den regionalen Parlamenten begonnen. Die Wahl am Mittwoch wird auch über die Zusammensetzung der Ersten Kammer des nationalen Parlaments entscheiden. Nach den letzten Umfragen wird die Mitte-Rechts-Koalition dort ihre Mehrheit verlieren. Die Erste Kammer ist mit dem deutschen Bundesrat vergleichbar.

Hohe Gewinne werden zwei rechtspopulistischen Parteien vorhergesagt, der Partei für die Freiheit von Geert Wilders sowie dem Forum für Demokratie. Die Vorsitzenden beider Parteien hatten die Regierungsparteien für die Todesschüsse in Utrecht mitverantwortlich gemacht und einen direkten Bezug zur Einwanderung hergestellt. Die Attacke in Utrecht könnte weitreichende Folgen für die Wahlen der regionalen Parlamente haben. 

Update vom 20. März 2019, 6.24 Uhr: Im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen in Utrecht hat die niederländische Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 40-jährigen Mann aus Utrecht, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit. Der Mann sei bereits am Nachmittag von einer Spezialeinheit der Polizei festgenommen worden. Einzelheiten zu dem Verdacht gegen den Mann nannte die Staatsanwaltschaft nicht.

Niederlande: Attentat in Straßenbahn

Update vom 19. März 2019, um 17.46 Uhr: Nach dem Straßenbahn-Attentat im niederländischen Utrecht verdichten sich die Hinweise auf ein terroristisches Motiv: Nach der Auswertung eines Schreibens, das im Fluchtauto des mutmaßlichen Schützen gefunden worden sei, werde ein solches Motiv "ernsthaft in Betracht gezogen", teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

14.54 Uhr: Im Fall des Attentats von Utrecht mit drei Toten lässt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Geheimdienst ermitteln. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, sagte Erdogan in einem Interview mit dem kleinen Fernsehsender Ülke TV am späten Montagabend: „Manche sagen, es handele sich um eine Familienangelegenheit. Andere sagen, es sei ein Terrorakt. Unser Geheimdienst geht dem Fall nach.“ Er warte nun darauf, dass der Geheimdienstchef ihm Bescheid sage. Mutmaßlicher Täter ist der aus der Türkei stammende Gökmen T. (37).

„Abhauen!“: Geert Wilders fordert Justizminister zum Rücktritt auf

14.46 Uhr: Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in einer Utrechter Straßenbahn hat der Rechtspopulist Geert Wilders den Rücktritt von Justizminister Ferdinand Grapperhaus gefordert. Der Hauptverdächtige für die Schüsse habe zahlreiche Vorstrafen und sei erst kürzlich freigelassen worden, sagte Wilders am Dienstag im niederländischen Parlament. Das hätte niemals geschehen dürfen. „Sie sind dafür verantwortlich“, sagte er zu Grapperhaus. „Sie müssen zurücktreten! Abhauen!“

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Niederlande: Zeitung kritisiert König und Ministerpräsidenten

13.16 Uhr: Die niederländische Zeitung „NRC Handelsblad“ hat König Willem-Alexander und Ministerpräsident Mark Rutte vorgeworfen, nach den Schüssen von Utrecht überreagiert zu haben. „Sie haben überreagiert, indem sie zu einem Zeitpunkt, als noch so wenige Informationen zum Motiv des Täters verfügbar waren, über einen Anschlag gesprochen haben.“ Rutte habe sogar schon über ein terroristisches Motiv spekuliert. Es sei gut möglich, dass die Ermittlungen dies letztlich bestätigten, aber zu dem Zeitpunkt, als Rutte am Montag seine Pressekonferenz gegeben habe, sei darüber noch nichts bekannt gewesen. Die Folgerung der Zeitung: „Er eskalierte wo Deeskalation wünschenswert war.“

Attacke in den Niederlanden - Polizei findet Brief bei Utrecht-Täter

12.12 Uhr: Einen Tag nach den Schüssen in einer Straßenbahn in Utrecht hat die Polizei Hinweise auf ein terroristisches Motiv. Dafür spreche nicht nur der im Fluchtwagen gefundene Brief, teilte die Polizei am Dienstag mit. Auch die Art der Tatausführung deute in diese Richtung. Andere Motive würden aber nicht ausgeschlossen. Der 37 Jahre alte Verdächtige Gökmen T. war am Montagabend nach stundenlanger Fahndung festgenommen worden.

Die bisherigen Ermittlungen hätten keine Hinweise auf irgendeine Beziehung zwischen dem Hauptverdächtigen und den Opfern ergeben, teilte die Polizei weiter mit. Zuvor war über eine Beziehungstat spekuliert worden.

Drei Tote bei Attacke in Utrecht in der Niederlande: Neue Hinweise deuten auf Terror-Motiv hin

11.55 Uhr: Nach dem Straßenbahn-Attentat im niederländischen Utrecht verdichten sich die Hinweise auf ein terroristisches Motiv: Die Auswertung eines Schreibens, das im Fluchtauto des mutmaßlichen Schützen gefunden worden sei, weise auf ein solches Motiv hin, teilte die Justiz am Dienstag mit. Der inzwischen festgenommene 37-Jährige hatte am Montag drei Menschen getötet.

10.38 Uhr: Einen Tag nach den Schüssen in einer Straßenbahn in Utrecht sind nach Angaben der Polizei noch immer drei Verdächtige in Gewahrsam. Die Polizei widersprach am Dienstag in einer Mitteilung auf Twitter Bürgermeister Jan van Zanen, der zuvor im Radio gesagt hatte, zwei Verdächtige seien freigelassen worden. Nur der Hauptverdächtige werde jetzt noch festgehalten. Die Polizei teilte dagegen mit, auch die beiden anderen Männer stünden noch unter Verdacht und seien weiter festgenommen. Durch die Schüsse waren am Montag drei Menschen getötet und fünf teils lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei hält einen Terrorakt, aber auch eine Beziehungstat für möglich.

Gökmen Tanis gilt als Tatverdächtiger im Fall der Schießerei in Utrecht.

9.02 Uhr: Die amtliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf Familienangehörige von Tanis, er habe auf eine Verwandte geschossen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte in einem TV-Interview, der Geheimdienst untersuche, ob der Mann aus persönlichen Motiven gehandelt habe oder ob es sich um einen Terrorakt handeln könnte. 

Ein Nachbar von Tanis sagte laut Bild: „Er ist überhaupt nicht religiös oder radikal. Es geht um einen Streit in seiner Familie. Er wollte von einer Tante Geld. Das hat sie ihm aber nicht gegeben.“ Für ein Familiendrama spricht zudem, dass laut Bild-Bericht ein weiterer Augenzeuge der Tat zuvor berichtet hatte, dass Tanis zunächst nur auf eine Frau geschossen habe. Erst als Zeugen ihr zur Hilfe eilten, eröffnete der Täter das Feuer auch auf die Helfer.

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Update vom 19. März 2019, 6.46 Uhr: Einen Tag nach den Schüssen in einer Straßenbahn im niederländischen Utrecht hofft die Polizei auf neue Erkenntnisse zum Tatmotiv. 

Nach einem zweiten Tatverdächtigen hat die Polizei einen dritten Verdächtigen festgenommen, berichtete die Zeitung „De Telegraaf“. Offen ist aber noch, ob die beiden Verdächtigen an der Tat beteiligt waren.

An diesem Dienstag sollen die Fahnen auf öffentlichen Gebäuden in den Niederlanden auf Halbmast wehen. Auch das niederländische Parlament in Den Haag will Medienberichten zufolge der Opfer gedenken.

Video: Drei Festnahmen in Utrecht - Rätsel um Motiv

Schüsse von Utrecht: Polizei nimmt Verdächtigen auf der Flucht fest

21.46 Uhr: Die Festnahme des mutmaßlichen Schützen ist der Polizei zufolge bei einer Wohnungsdurchsuchung im Utrechter Zentrum erfolgt. Der 37-Jährige hat laut Justizminister Ferdinand Grapperhaus Vorstrafen. Drei der fünf Verletzten sollen sich derweil in einem ernsten Zustand befinden.

19.07 Uhr: Der Chef der Anti-Terror-Behörde bestätigt die Festnahme des 37-Jährigen. Laut Pieter-Jaap Aalerbersberg handelt es sich um den „Hauptverdächtigen“. Zugleich senkten die Behörden die zuvor geltende höchste Terrorwarnstufe.

Niederlande: Schießerei in Utrechter Tram: Mutmaßlicher Schütze festgenommen - News

18.33 Uhr: Die niederländische Polizei hat den mutmaßlichen Schützen von Utrecht festgenommen. Das teilte Polizeichef Rob van Bree auf einer Pressekonferenz mit. Als tatverdächtig gilt der türkischstämmige Gökmen T..

16.58 Uhr: Nach den schrecklichen Ereignissen im niederländischen Utrecht, wo ein 37-Jähriger am Montag offenbar mindestens drei Menschen getötet hat, erhöht die Polizei die Präsenz in Nordrhein-Westfalen - auch um gegebenenfalls die Kollegen aus dem Nachbarland zu unterstützen. Mehr dazu lesen Sie auf wa.de*.

In einer Straßenbahn in der niederländischen Stadt Utrecht hat es am Montagmorgen eine Schießerei gegeben.

Niederlande: Drei Tote bei Anschlag in Utrecht: Erste Hinweise auf ein Motiv

16.05 Uhr: Bei dem Anschlag in einer Straßenbahn in Utrecht hat es der Täter laut einem Augenzeugen gezielt auf eine Frau abgesehen gehabt. Wie Daan Molenaar im NOS Radio sagte, befand er sich im vordersten Teil der Straßenbahn, als die Schüsse im hinteren Teil fielen. Nach dem Stoppen der Bahn habe er zunächst eine auf dem Boden liegende Frau bemerkt, der andere Reisende hätten helfen wollen. Zunächst habe er an einen Unfall gedacht.

„Ich hatte noch immer diesen Eindruck, als ich sah, dass sie weggeschleppt wurde.“ Aber plötzlich sah er jemanden mit gezückter Pistole gezielt auf die Gruppe zulaufen. „Es sah so aus, als ob er diejenige noch einmal angreifen wollte oder vielleicht die Menschen, die ihr halfen.“ Währenddessen suchten Passanten hinter geparkten Autos Schutz, wie in einem amerikanischen Westernfilm.

Kontrollen der Polizei an der Grenze: Die niederländische Stadt Utrecht wurde Schauplatz von Attacken, denen mehrere Menschen zum Opfer fielen.

An das Aussehen des Täters konnte sich der Augenzeuge nicht genau erinnern. „Er wirkte recht jung und hatte eine Jacke an. Aber sein Gesicht würde ich nicht wiedererkennen.“

Niederlande: Zahl der Todesopfer in Utrecht auf drei gestiegen: Polizei hat Verdächtigen - News

15.36  Uhr: Bei dem Angriff in der niederländischen Stadt Utrecht sind nach neuesten Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer, wie der Bürgermeister von Utrecht, Jan van Zanen, in einem Video im Online-Dienst Twitter bekanntgab. Ein Angreifer hatte in Utrecht in einer Straßenbahn und an anderen Orten um sich geschossen, die Polizei geht dem Bürgermeister zufolge von einem "terroristischen" Hintergrund der Tat aus.

15.25 Uhr: Nach dem tödlichen Angriff im niederländischen Utrecht hat die Bundespolizei ihre Kontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze verstärkt. Es gebe eine "erhöhte Kontrolldichte", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montagnachmittag auf AFP-Anfrage in Berlin. Aus laufendem Verkehr würden Fahrzeuge kontrolliert, sagte der Sprecher. Es fänden "zielgerichtete Kontrollen angesichts der Lageerkenntnisse" statt.

Auch das Bundespolizeipräsidium in Potsdam teilte mit, die Bundespolizei habe "ihre grenzpolizeilichen Fahndungsmaßnahmen unter anderem an der deutsch-niederländischen Grenze sowie im bahnpolizeilichen Bereich intensiviert".

Schüssen in Utrecht/Niederlande: Polizei veröffentlicht Infos und Fahndungsfoto

14.32 Uhr: Nach den Schüssen in einer Straßenbahn in Utrecht fahndet die Polizei nach einem 37-jährigen Mann. Der Verdächtige soll in der Türkei geboren sein, teilte die Polizei am Montag auf Twitter mit. Sie veröffentlichte auch ein Foto des Mannes namens Gökman T. aus der Straßenbahn. Wer den Gesuchten sehe, solle sich ihm nicht nähern, sondern die Polizei rufen.

Schon zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass der Täter auf der Flucht sei. Die Menschen in der Stadt wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die Universität Utrecht, Kitas und Schulen schlossen ihre Türen. Alle sollten in den Gebäuden bleiben, Eltern sollten ihre Kinder vorerst nicht abholen.

Täter ist nach den Schüssen in Utrecht auf der Flucht - Niederlande-News

13.57 Uhr: Nach dem Angriff in der niederländischen Großstadt Utrecht ist ein Täter auf der Flucht. Pieter-Jaap Aalbersberg, der niederländische Antiterror-Koordinator, sagte: „Was wir auf jeden Fall wissen, ist, dass ein Täter auf der Flucht ist.“ Nach seinen Worten gab es Schüsse an mehreren Orten, ohne dass Aalbersberg das näher erläuterte. Das konnte die Polizei von Utrecht hingegen nicht bestätigen. Angesichts der höchsten Terroralarmstufe in der Region wurde im niederländischen Regierungszentrum, dem Binnenhof in Den Haag, vor dem Parlament und dem Amtssitz des Ministerpräsidenten die Polizeipräsenz verstärkt.

Anschlag in Utrecht in den Niederlanden? Mehrere Verletzte, ein Toter  - Angreifer auf der Flucht 

13.23 Uhr: Nach den Schüssen von Utrecht kontrolliert die Bundespolizei an Straßen und in Zügen an der deutschen Grenze. „Wir haben unsere Fahndungsmaßnahmen hochgefahren, nachdem wir informiert wurden“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Kleve, die nahe der Grenze zu den Niederlanden liegt, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Alle verfügbaren Beamten seien im Einsatz, außerdem verstärkten Beamte der Landespolizei Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkt sei die Autobahn 3. Aber auch an anderen Autobahnen, an Bundesstraßen und an kleinen Grenzübergängen ständen Beamte. Sie schauten sich die sich nähernden Fahrzeuge an und würden gezielt Fahrzeuge herausziehen aus dem fließenden Verkehr bei Verdacht. Auch bei grenzüberschreitenden Bahnverbindungen gebe es Kontrollen. Beamte gingen durch die Züge.

In einer Straßenbahn in Utrecht (Niederlande) sind Menschen verletzt worden, es gibt auch Todesopfer.

13.20 Uhr: Vorsorglich wurden alle Moscheen geschlossen. „Wir haben das in Abstimmung mit der Polizei getan“, sagte der Sprecher der größten Moschee in der Stadt.

13.15 Uhr: Medien berichten, eine Anti-Terror-Einheit habe die Wohnung eines Verdächtigen gestürmt. Die Schulen in der Stadt seien angewiesen worden, ihre Türen geschlossen zu halten, auch die Uni Utrecht sei dicht. 

Update von 13.00 Uhr: Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte äußerte sich besorgt, sprach von einer „beunruhigenden“ Situation. Medienberichten zufolge sichern Polizisten den Bahnhof in Rotterdam und den Flughafen Schipol verstärkt. Auf einer Autobahn bei Utrecht wurde eine komplette Spur für Einsatzkräfte gesperrt, berichteten Medien. Einem Medienbericht zufolge gab es mindestens einen Toten und mehrere Verletzte. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, lag das Todesopfer zugedeckt zwischen zwei Straßenbahnwagen auf den Gleisen. 

Schüsse in Utrecht/Niederlande: Mehrere Verletzte - Angreifer in einem roten Auto auf der Flucht

Utrecht - In einer Straßenbahn in der niederländischen Stadt Utrecht hat es am Montagmorgen eine Schießerei gegeben. Wie die Polizei mitteilte, wurden mehrere Menschen durch Schüsse verletzt. Drei Rettungshubschrauber wurden angefordert, um den Opfern Erste Hilfe zu leisten, bestätigt die Polizei via Twitter. 

Medien hatten zuvor von Schüssen und dem Zwischenfall in Utrecht berichtet. Demnach soll auch eine Anti-Terror-Einheit ausgerückt sein. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr, wie die Zeitung AD berichtet. Mindestens ein Täter sei demnach auf der Flucht.

Die Ermittler prüften demnach auch Hinweise, wonach ein Verdächtiger mit einem roten Auto geflohen sein soll.

Schießerei in Utrecht/Niederlande: Medien berichten von mindestens einem Toten 

Laut einem Medienbericht soll es bei der Schießerei mindestens einen Toten gegeben haben. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Montag berichtete, lag das Opfer zugedeckt zwischen zwei Straßenbahnwagen auf den Gleisen.  

Schüsse in Utrecht/Niederlande: Waren es mehrere Täter? 

Die Polizei fordert die Menschen in Utrecht via Twitter auf, die Straßen rund um den Platz 24 Oktoberplein für Einsatzkräfte freizuhalten.

„Lassen Sie die Helfer in der Gegend ihre Arbeit erledigen, halten sie die Straßen für sie frei“, twittert die Polizei.  

Noch ist unklar, was genau passiert ist. Das Gebiet um den Platz im Westen von Utrecht wurde, wie nporadio1.nl berichtet weiträumig abgesperrt. Der Notdienst sei unterwegs, drei Rettungshubschrauber seien angefordert worden. 

Schüsse in Utrecht: Polizei hält "terroristischen" Hintergrund für möglich 

Schwerbewaffnete Polizisten sind vor Ort, wie auf aktuellen Fotos der Presseagentur AFP zu sehen ist.

Die Polizei schließt einen terroristischen Hintergrund nach eigenen Angaben nicht aus. Via Twitter teilte die Polizei Utrecht mit, dass ein mögliches Terrormotiv Teil der Ermittlungen sei. 

 Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hatte sich wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, nach den Schüssen in Utrecht besorgt gezeigt. Rutte habe in Den Haag von einer „beunruhigenden“ Situation gesprochen, meldeten niederländische Medien am Montag.

Utrecht in den Niederlanden: Mehrere Verletzte durch Schüsse

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