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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (l, CDU) und der damalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis verhandelten um die Milliarden-Hilfe für Griechenland mit harten Bandagen.

Spätes Eingeständnis

Varoufakis fühlte sich Schäuble so nah wie sonst kaum jemand

Athen - Der frühere griechische Finanzminister Gianis Varoufakis hat überraschend eine gewisse innere Nähe zu seinem deutschen Widersacher Wolfgang Schäuble (CDU) bekundet.

Beide hatten sich in der Euro-Schuldenkrise ein hartes Ringen um den Reformkurs geliefert. „Wolfgang wollte mir noch nicht einmal die Hand geben“, erzählte der im Juli zurückgetreten Grieche in ein Art Jahresrückblick im Magazin „Stern“. Er habe aber immer Respekt gehabt vor dem deutschen Minister. Sie seien gewesen „wie zwei Boxer, die eine Weile Schläge ausgetauscht haben und sich dann einander näher fühlen als irgendeinem anderen Menschen“.

Die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) imponiert ihm: „Vielleicht würde ich als Deutscher Merkel wählen“, sagte Varoufakis. Sigmar Gabriel dagegen sei der „schlimmste Politiker, den ich getroffen habe“. Der SPD-Chef habe geäußert, man werde nicht die „überzogenen Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung“ finanzieren.

dpa

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