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Der türkische Regierungschef Erdogan: „In Syrien mit Assad zu gehen, funktioniert absolut nicht“.

Verbal-Attacke aus der Türkei

Erdogan nennt Syriens Machthaber Assad einen „Terroristen“

Eine Nachkriegsordnung in Syrien mit Präsident Baschar al-Assad an der Spitze ist für den türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan unvorstellbar.

Ankara - „In Syrien mit Assad zu gehen, funktioniert absolut nicht“, sagte Erdogan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch bei einem Besuch in Tunis.

Assad sei ein „Terrorist“, fügte Erdogan auf der Pressekonferenz mit seinem tunesischen Amtskollegen Beji Caid Essebsi hinzu. Man könne keine Zukunft mit einem Präsidenten planen, der „fast eine Millionen Bürger getötet“ habe, sagte Erdogan weiter nach Angaben von Anadolu.

Syrien kontert umgehend

Damaskus konterte über die staatliche Nachrichtenagentur, Erdogan habe die Türkei in ein „riesiges Gefängnis“ verwandelt und ersticke die Medien.

Die Türkei steht seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 auf der Seite der Rebellen. Russland und der Iran sind Verbündete Assads. Die drei Länder hatten sich auf einen Termin Ende Januar für den sogenannten Kongress der Völker Syriens geeinigt, auf dem Vertreter syrischer Gruppen eine Nachkriegsordnung für das Bürgerkriegsland verhandeln sollen.

Die vom Westen unterstützte syrische Opposition lehnt die von Russland initiierte Syrienkonferenz jedoch ab. Sie befürchtet unter anderem, dass Russland die Bedingungen diktieren will.

Lesen Sie auch: Erdogan nennt Israel einen „terroristischen Staat“, der „Kinder tötet“
Und: Putin: Syrien-Konferenz soll Anfang 2018 stattfinden

dpa

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