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Sebastian Edathy.

Kinderpornographie-Verdacht

Edathy: Ermittler fanden "kaum Material"

Hannover  - Die Staatsanwaltschaft hat bei den Durchsuchungen in Büros und Wohnungen des SPD-Politikers Sebastian Edathy nur wenig Material gefunden. Dies sagte jetzt ein Vertreter der Staatsanwaltschaft.

Bei den Aktionen am Montag sei man lediglich auf schriftliche Dokumente gestoßen, sagte am Donnerstag ein Sprecher der Ermittlungsbehörden der dpa in Hannover. Am Mittwoch sei dann ein Computer aus einem Büro in Edathys Heimatort Rehburg  mitgenommen worden. Weitere Rechner seien offensichtlich zuvor entfernt worden.

„Wir sind in eine Situation gekommen, in der die Durchsuchungen nicht mehr gegriffen haben“, sagte der Ermittler nachdem bekanntgeworden war, dass die SPD-Spitze schon im Herbst vom Verdacht erfahren hatte.

BKA-Präsident widerspricht Oppermann im Fall Edathy

Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, hat Angaben von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann  im Fall Edathy zurückgewiesen. Er habe sich in einem Telefonat im Oktober 2013 Oppermanns Ausführungen angehört, dass bei Ermittlungen im Ausland der Name Sebastian Edathy aufgetaucht sei, aber keine Informationen zum Sachverhalt mitgeteilt, teilte Zierke mit.

dpa

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