+
Trauernde bei der Beerdigung des verbrannten Mohammed Abu Khder (großes Bild im Hintergrund).

Bei lebendigem Leibe verbrannt

Verdächtige gestehen Mord an Teenager

Jerusalem - Ein palästinensischer Jugendlicher ist vermutlich aus Rache brutal getötet worden. Mittlerweile wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen - und drei von ihnen haben gestanden.

Drei der sechs festgenommenen jüdischen Tatverdächtigen haben nach israelischen Medienberichten den Mord an einem palästinensischen Teenager gestanden. Die israelische Zeitung „Haaretz“ schrieb am Montag, sie hätten die Tat für die Polizei nachgestellt. „Wir versuchen herauszufinden, welche Rolle jeder von ihnen genau gespielt hat“, sagte Polizeisprecher Mickey Rosenfeld.

Der 16-jährige Palästinenser aus Ost-Jerusalem war am Mittwoch in einem Wald bei Jerusalem tot aufgefunden worden. Bei der Tat soll es sich um einen Rachemord nach der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen handeln.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Besuch von Präsident Orban sorgt für Proteste in Israel
Am Wochenende traf er sich noch mit Russlands Präsident Vladimir Putin. Nun reist Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban nach Israel und sorgt damit für Aufruhr.
Besuch von Präsident Orban sorgt für Proteste in Israel
Regierung will Tarifbindung für Pflegeberufe durchsetzen
Schon jetzt werden in Deutschland Pflegekräfte händeringend gesucht. Und das Problem wird sich noch verschärfen. Aber wieso sollte jemanden diesen Beruf ergreifen, der …
Regierung will Tarifbindung für Pflegeberufe durchsetzen
Vorschlag einer Notaufnahmen-Gebühr sorgt für Unmut
In vielen Kliniken ist die Notaufnahme regelmäßig überfüllt. Wie lassen sich unnötige Besuche verhindern? Ein neuer Vorschlag erhitzt die Gemüter.
Vorschlag einer Notaufnahmen-Gebühr sorgt für Unmut
Merkel besucht Altenpfleger nach Zusage in Wahlkampfshow
Im Terminkalender der Bundeskanzlerin steht heute unter anderem auch ein Besuch eines Altenpflegers in Paderborn an. In der Sendung "Klartext, Frau Merkel" hatte der …
Merkel besucht Altenpfleger nach Zusage in Wahlkampfshow

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.