+
Die Teilnehmer der Verkehrsministerkonferenz in Wolfsburg.

Konferenz in Wolfsburg

Verkehrsminister fordern vom Bund Milliarden für Mobilität

Für die Modernisierung der Mobilität in Deutschland fordern die Verkehrsminister der Länder 50 Milliarden Euro von Bund. Darauf einigten sie sich auf der Herbsttagung in Wolfsburg. 

Wolfsburg - Für ein nationales Investitionsprogramm wollen die Ressortchefs jeweils fünf Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren. Darauf einigten sie sich auf ihrer Herbsttagung in Wolfsburg und folgten damit einem Beschlussvorschlag Hamburgs, das derzeit den Vorsitz der Konferenz hat.

In dem Programm geht es etwa um die Umstellung öffentlicher Flotten auf schadstoffarme Fahrzeuge und die Elektrifizierung von Bahnstrecken.

Mit dem Beschluss wollten die Minister ein deutliches Signal an die im Bund laufenden Koalitionsverhandlungen senden, hieß es bei der abschließenden Pressekonferenz. Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) sprach von einer „mutigen, aber konsequenten Forderung“.

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, hatte die Forderungen im Vorfeld der Konferenz als „arg überzogen“ bezeichnet.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bericht: Razzien gegen Islamisten in Berlin
Berlin (dpa) - Die Berliner Polizei hat nach einem Zeitungsbericht am frühen Morgen Gebäude in der Stadt durchsucht. Hintergrund seien Ermittlungen gegen mutmaßliche …
Bericht: Razzien gegen Islamisten in Berlin
Razzia gegen Islamisten in Berlin
Die Polizei in Berlin fährt derzeit eine Großrazzia gegen Islamisten. Offenbar geht es um Menschen aus dem Umfeld des IS - und des Attentäters Anis Amri.
Razzia gegen Islamisten in Berlin
„Söder-Effekt“? CSU legt in aktueller Umfrage zu
Weniger als ein Jahr vor der Landtagswahl in Bayern scheint die CSU den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Laut einer Umfrage verbessern die Christsozialen ihre Werte.
„Söder-Effekt“? CSU legt in aktueller Umfrage zu
Ex-Vizepräsident Ecuadors wegen Korruption verurteilt
Quito (dpa) – Ecuadors ehemaliger Vizepräsident Jorge Glas ist wegen Korruption zu sechs Jahre Haft verurteilt worden.
Ex-Vizepräsident Ecuadors wegen Korruption verurteilt

Kommentare