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Friedrich Merz kanditiert für das Amt des Parteivorsitzenden der CDU.

Nach Angela Merkels Abschied

Verliert die CDU ihre Wähler? Experte warnt: Rechtsruck könnte Stimmen in der Mitte kosten

Friedrich Merz und Jens Spahn bewerben sich um die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel als Parteivorsitzende der CDU. Was das für die nächste Wahl bedeuten könnte:

Berlin - Ein möglicher Rechtsruck der CDU unter neuer Parteiführung birgt aus Sicht des Politologen Stefan Marschall große Risiken. Eine solche Verschiebung biete kurzfristig keine Garantie, Stimmen von der AfD zurückzuerobern, sagte der Düsseldorfer Professor der Deutschen Presse-Agentur. Vielmehr bestehe die Gefahr, dass Stammwähler aus der Mitte abwanderten.

Marschall: „Wahlen werden in der Mitte gewonnen.“

„Die AfD ist jetzt in 16 Landtagen und im Bundestag. Sie ist in einer so robusten Situation - einfach 'rüberzurutschen, wird nicht funktionieren“, sagte der Wissenschaftler. „Wahlen werden immer noch in der Mitte gewonnen, allerdings ist die Mitte breiter geworden.“ Auch die Grünen zählten nun dazu. Die klassischen Wählerlager gebe es nicht mehr. „Alles ist beweglicher geworden.“

Zwei von drei Deutschen lehnen Rechtsruck der CDU ab

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt einen Rechtsruck der CDU ab. Am Montag veröffentlichten Ergebnissen einer Forsa-Umfrage für RTL und n-tv zufolge halten es 63 Prozent der Befragten für falsch, wenn die CDU wieder konservative Werte stärker betont. Nur 29 Prozent würden dies befürworten.

Armin Laschet warnt vor Rechtsruck

CDU-Bundesvize Armin Laschet hatte in der vergangenen Woche ebenfalls vor einem eventuellen Rechtsruck seiner Partei unter einer neuen Führung gewarnt und gefordert, den Kurs der Mitte nicht zu verlassen. Unter den Bewerbern Jens Spahn und Friedrich Merz wäre eine solche Verschiebung in den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Innere Sicherheit und Integration durchaus denkbar, meinte Marschall.

dpa/AFP

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