Vermutlich keine neue Beitrittsrunde mit der Türkei

Brüssel - Die Europäische Union wird voraussichtlich nicht wie ursprünglich geplant am kommenden Mittwoch einen weiteren Themenbereich in den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei eröffnen.

Dies sagten EU-Diplomaten am Donnerstag in Brüssel. Zuvor hatten die EU-Botschafter über den Fortgang der Beitrittsverhandlungen vor dem Hintergrund des gewaltsamen Vorgehens der Polizei gegen Demonstranten gesprochen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die deutsche Regierung wissen lassen, die Eröffnung eines neuen Verhandlungs-„Kapitels“ werde „wohl eher nicht möglich sein“. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Bisher sind 13 von 35 „Kapiteln“ eröffnet. Eines davon ist bereits geschlossen. Eine Reihe von Bereichen liegt wegen des Streits zwischen der EU und der Türkei um Ankaras Beziehungen zu Zypern auf Eis. Ursprünglich war geplant, am kommenden Mittwoch die Verhandlungen über Regionalpolitik zu eröffnen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock in der Luft: Flugzeug mit Melania Trump an Bord erleidet technischen Defekt
Ein Trump-Tweet zu Stormy Daniels sorgt für Aufregung. Ein Flugzeug mit der US-Präsidentengattin Melania Trump an Bord hat wegen eines technischen Defekts umdrehen …
Schock in der Luft: Flugzeug mit Melania Trump an Bord erleidet technischen Defekt
Russischer Schüler tötet mindestens 17 Menschen
In einer Schule auf der Krim ereignet sich ein blutiges Drama. Weil Russland noch nicht lange über die ukrainische Halbinsel herrscht, reagiert die Moskauer Staatsmacht …
Russischer Schüler tötet mindestens 17 Menschen
Söder mit Seitenhieb Richtung Berlin - Seehofer lässt ein Gerücht nicht los
Am Tag nach der Landtagswahl in Bayern sind die Machtoptionen klar. Zwischen CSU und Freien Wählern könnte es schnell zum Deal kommen. Oder haben die Grünen doch noch …
Söder mit Seitenhieb Richtung Berlin - Seehofer lässt ein Gerücht nicht los
Ex-Schüler zündete Bombe in Schul-Mensa auf Krim - Verwirrung um Todesursache der Opfer - Merkel trauert
Bei einer Explosion in einer Schule auf der Krim sind am Mittwoch mindestens 17 Menschen getötet worden. Der Täter war offenbar ein Ex-Schüler. Er erschoss seine opfer …
Ex-Schüler zündete Bombe in Schul-Mensa auf Krim - Verwirrung um Todesursache der Opfer - Merkel trauert

Kommentare