Zentrifugen in der Atomanlage in Nathans. Foto: Iranian State Television Irib //epa/dpa
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Zentrifugen in der Atomanlage in Nathans. Foto: Iranian State Television Irib //epa/dpa
Hassan Ruhani, Präsident des Iran, besucht das Kernkraftwerk Buschehr. Foto: Mohammad Berno/Iranian President&#39s Office/AP/dpa
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Hassan Ruhani, Präsident des Iran, besucht das Kernkraftwerk Buschehr. Foto: Mohammad Berno/Iranian President's Office/AP/dpa
Ein Techniker arbeitet in einer Uranumwandlungsanlage vor den Toren der Stadt Isfahan im Iran. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
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Ein Techniker arbeitet in einer Uranumwandlungsanlage vor den Toren der Stadt Isfahan im Iran. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
Techniker der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO inspizieren eine Uranumwandlungsanlage in Isfahan. Foto: Taherkenareh/Archiv/EPA/dpa
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Techniker der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO inspizieren eine Uranumwandlungsanlage in Isfahan. Foto: Taherkenareh/Archiv/EPA/dpa
Irans Präsident Hassan Ruhani (M.) lässt sich neue Entwicklungen in der atomenergie im Rahmen des "Nationalen Atomtags" erklären. Foto: Uncredited/Iranian Presidency Office/AP/dpa
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Irans Präsident Hassan Ruhani (M.) lässt sich neue Entwicklungen in der atomenergie im Rahmen des "Nationalen Atomtags" erklären. Foto: Uncredited/Iranian Presidency Office/AP/dpa
Zentrifugen in der iranischen Atomanlage Natans. Foto: -/Islamic Republic Iran Broadcasting/AP/dpa
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Zentrifugen in der iranischen Atomanlage Natans. Foto: -/Islamic Republic Iran Broadcasting/AP/dpa

Neue schnelle Zentrifugen

Atomdeal in Gefahr: Iran beschleunigt Urananreicherung

Der Irak kommt nicht zur Ruhe. Die Proteste gegen die Regierung setzten sich auch am Montag fort. Erneut sterben Demonstranten.

Bagdad (dpa) - Bei Zusammenstößen mit irakischen Sicherheitskräften sind in der Hauptstadt Bagdad mindestens vier Personen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

Sicherheitskräfte setzten Tränengas und scharfe Munition ein, als sich Demonstranten Regierungsgebäuden näherten, berichteten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Demonstranten setzten Reifen in Brand.

Die Sicherheitskräften hätten "die notwendigen Maßnahmen ergriffen", um die Demonstranten auseinanderzutreiben, hieß es in einer Mitteilung von Armeesprecher Abdul-Karim Chalaf. Nähere Details nannte der Sprecher nicht.

Bereits am späten Sonntagabend waren drei Demonstranten in der südlich von Bagdad gelegenen Provinz Kerbela getötet worden. Die Ausschreitungen dort ereigneten sich nach Angaben des Irakischen Hochkommissariats für Menschenrechte, als Demonstranten versuchten, das iranische Konsulat zu stürmen. Zwölf weitere Personen seien dabei verletzt worden, teilte die vom Parlament eingesetzte Menschenrechtskommission am Montag mit.

Das irakische Außenministerium verurteilte den Ansturm auf das Konsulat. "Die Sicherheit (diplomatischer) Vertretungen und Konsulate ist eine rote Linie, die nicht überschritten werden sollte", hieß es in einer Mitteilung. Sicherheitskräfte würden solch einen Ansturm mit allen Mitteln verhindern.

Seit Anfang Oktober gibt es im Irak Massenproteste gegen Korruption und Misswirtschaft. Mehr als 260 Menschen wurden bei den Protesten bereits getötet, mehr als 11.000 verletzt.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warf den Behörden in der Provinz Anbar vor, die Rechte der Einwohner zu unterdrücken. Dort seien zwei Männer festgenommen worden, weil sie sich in sozialen Medien solidarisch mit den Protesten gezeigt hatten. Als Begründung hätten die Offiziere erklärt, dass die Beiträge auf Facebook zu Protesten anstiften würden. Einer der Betroffenen sei bei seiner Festnahme geschlagen und dann in Handschellen abgeführt worden.

Irakische Menschenrechtskommission

Mitteilung Human Rights Watch

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