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Eine rechtsextreme Gruppe hat einen Molotow-Cocktail beim Paul-Löbe-Haus gezündet.

Bekennerschreiben gefunden

Versuchter Brandanschlag auf Bundestagsbüros

Berlin - Sie stellten einen Molotow-Cocktail am Paul-Löbe-Haus auf und zündeten ihn an. Eine rechtsextreme Gruppe hat versucht, einen Brandanschlag zu verüben.

Eine rechtsextreme Gruppe hat einen Brandanschlag auf ein Bundestagsgebäude versucht. Dabei wurde bereits in der Nacht zum 24. November ein sogenannter Molotow-Cocktail am Paul-Löbe-Haus gegenüber dem Kanzleramt abgestellt und angezündet. Das Feuer erlosch aber von selbst. Die Polizei bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der „Berliner Morgenpost“.

Ähnliche Anschlagsversuche im August

Gefunden wurde demnach ein Bekennerschreiben einer Gruppe „rechter Motivation“. Den Namen der Gruppe wollte die Polizei nicht nennen. Im Paul-Löbe-Haus haben Bundestagsabgeordnete ihre Büros.

Unbekannt war, ob es einen Zusammenhang gibt zu ähnlichen Anschlagsversuchen im August auf die CDU-Zentrale und im September auf das Reichstagsgebäude. Damals waren jeweils Flugblätter gefunden worden, die auf einen rechtsextremen Hintergrund hindeuteten. Die Polizei prüfe mögliche Verbindungen, sagte ein Sprecher.

dpa

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