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Verteidigungsminister Thomas de Maizière begrüßt bei seiner Ankunft in der Türkei deutsche und holländische Soldaten.

Bei Raketenabwehr-Truppe

De Maizière bei unseren Soldaten in der Türkei

Adana  - Visite bei der Raketenabwehr-Truppe: Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist zu einem Kurzbesuch in der Türkei eingetroffen.

Der CDU-Politiker landete am Freitagabend in Begleitung seiner niederländischen Amtskollegin Jeanine Hennis-Plasschaert in Adana im Süden des Landes. Am Samstag wollen die beiden gemeinsam deutsche und niederländische Soldaten besuchen, die seit Januar mit „Patriot“-Abwehrraketen in der Türkei stationiert sind, um das Land vor Angriffen aus Syrien zu schützen.

Die USA, die Niederlande und Deutschland stellen jeweils zwei „Patriot“-Staffeln, die an unterschiedlichen Orten stationiert sind. Die rund 300 deutschen Soldaten sind in Kahramanmaras rund 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Am Sonntag wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel dort erwartet.

Mit dieser Ausrüstung kämpft unsere Bundeswehr

Mit dieser Ausrüstung kämpft unsere Bundeswehr

Ankara hatte die Nato um Hilfe gebeten, nachdem im Grenzgebiet auf türkischer Seite mehrfach Granaten aus Syrien eingeschlagen waren. Dagegen können die „Patriots“ zwar nichts ausrichten. Das syrische Regime verfügt aber auch über Raketen mit einer Reichweite von 700 Kilometern, die einen großen Teil des türkischen Staatsgebiets erreichen könnten. Vor solchen Angriffen sollen die Nato-Abwehrraketen schützen.

Der Bundeswehreinsatz ist zunächst bis zum 31. Januar 2014 befristet. Die „Patriot“-Staffeln können von Awacs-Aufklärungsmaschinen unterstützt werden. Zu einem Drittel sind die Hightech-Flieger mit deutschen Soldaten besetzt.

dpa

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