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Thomas de Maizière würde sich über positive Schlagzeilen freuen.

Ermittlung wegen Korruptionsverdachts

De Maizière sieht Staatsanwaltschaft am Zug

Rostock - Das Bundesverteidigungsministerium arbeitet bei den Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue bei der Beschaffung von Gewehrtypen eng mit der Koblenzer Staatsanwaltschaft zusammen.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) wollte am Montag in Rostock aber keinen Kommentar zum Stand der Ermittlungen abgeben: Dies würde die Arbeit der Behörde erschweren. „Die Staatsanwaltschaft ist am Zug.“

Die „Bild am Sonntag“ hatte geschrieben, dass die Staatsanwaltschaft wegen Korruptionsverdachts ermittele. Bereits im März sollen der Zeitung zufolge Diensträume des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz durchsucht worden sein.

Nach de Maizières Worten war eine anonyme Anzeige Ausgangspunkt der Ermittlungen. Ob sich die Stimmung in der Truppe nach dem Scheitern des Drohnenprojekts „Euro Hawk“ verschlechtert hat, könne er nicht beurteilen, sagte de Maizière. „Ich bin sicher, dass wir übereinstimmen, wenn wir sagen, jeder würde sich im Moment über positivere Schlagzeilen freuen.“

dpa

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