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Bundesverteidigungsministerin besucht Bundeswehrstandort

Truppe soll offener werden

Von der Leyen organisiert Sex-Seminar bei der Bundeswehr

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Berlin - Das wäre früher undenkbar gewesen: Verteidigungsministerin von der Leyen plant bei der Bundeswehr einen Workshop zur sexuellen Orientierung. Damit verfolgt sie ein bestimmtes Ziel.

Das Bundesverteidigungsministerium veranstaltet nach Informationen der Bild am 31. Januar einen Workshop zum Thema „Umgang mit sexueller Identität und Orientierung in der Bundeswehr“. So solle die Toleranz für sexuelle Randgruppen gestärkt und die Bundeswehr für Minderheiten mehr geöffnet werden.

Solch eine Veranstaltung sei vor „gar nicht allzu langer Zeit schwer vorstellbar“ gewesen, wird von der Leyen aus der Einladung zu dem Workshop zitiert. Doch wenn die Bundeswehr zukunftsfähig bleiben wolle, müsse sie „Vielfalt als Chance begreifen“. Das Ministerium erklärte außerdem gegenüber der Bild, die Bundeswehr müsse als wettbewerbsfähiger Arbeitgeber alle Gruppen der Gesellschaft ansprechen.

Sex-Seminar bei der Bundeswehr: Referenten und Gäste

Eingeladen sind laut dem Bericht das Führungspersonal der Streitkräfte, der Beirat Innere Führung der Bundeswehr sowie Parlamentarier. Sie sollen offenbar die Inhalte des Workshops an die Truppe und die Öffentlichkeit weitergeben. 

Ursula von der Leyen selbst referiere bei dem Workshop, außerdem der Wehrbeauftragte, der Generalinspekteur und ein Sexualtherapeut, der auch transsexuelle Menschen innerhalb der Bundeswehr betreue.

17.000 Menschen aus sexuellen Randgruppen bei der Bundeswehr

Das Verteidigungministerium schätzt laut Bild, dass es in der Bundeswehr rund 17.000 homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Menschen gibt. Das entspricht einem Anteil von 6,6 Prozent.

Kurz vor Weihnachten besuchte Ursula von der Leyen die in Afghanistan stationierten Soldaten. Sie rief zum entschlossenen Kampf gegen den Terror auf, der nach dem Anschlag in Berlin noch notwendiger geworden sei.

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