+
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel.

"Würde mir Kandidatur sehr wünschen"

Von der Leyen will, dass Merkel Kanzlerin bleibt

Berlin - Von manchen wird sie schon als Reserve-Kanzlerin gehandelt. Doch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wünscht sich, dass Angela Merkel auf nach 2017 Kanzlerin bleibt.

„Ich würde mir die Kandidatur von Angela Merkel sehr wünschen“, sagte von der Leyen den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). „Dieses Land ist sehr lange und sehr gut mit unserer Bundeskanzlerin gefahren.“ Krisen aus Nachbarländern seien nicht auf Deutschland durchgeschlagen. „Unter dem Strich geht es dem Land gut.“ Merkel lässt ihre Zukunft vorerst offen.

Von der Leyen, die auch CDU-Bundesvize ist, warb für eine Annäherung der wegen des massiven Streits über den Flüchtlingskurs entzweiten Unionsparteien. CDU und CSU hätten verabredet, in den nächsten Wochen über großen Themen zu reden, um auf ein gemeinsames Wahlprogramm zu kommen. „Darauf sollten wir uns konzentrieren“, sagte von der Leyen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel setzt auf Fortschritte bei Elektroautos - Steuererleichterungen im Wohnungsbau beschlossen
Der Vorfall hatte tagelange Demonstrationen ausgelöst. Nun ist ein Beschuldigter der tödlichen Messerattacke in Chemnitz offenbar auf freiem Fuß. Merkel ist unterdessen …
Merkel setzt auf Fortschritte bei Elektroautos - Steuererleichterungen im Wohnungsbau beschlossen
Nordkoreas Machthaber plant Abrüstungsschritte
Nordkoreas Machthaber ist immer für Überraschungen gut. Jetzt will Kim wichtige Atom- und Raketenanlagen demontieren - wenn US-Präsident Trump auf ihn zugeht. Kommen die …
Nordkoreas Machthaber plant Abrüstungsschritte
Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer
Die katholische Kirche von New York zahlt vier Opfern des sexuellen Missbrauchs durch einen Religionslehrer die Rekordsumme von 27,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen …
Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer
Jedes dritte Kind aus Konfliktländern kann nicht zur Schule
New York (dpa) - In Krisen- und Konfliktländern kann jedes dritte Kind im Alter zwischen 5 und 17 Jahren nach UN-Angaben keinen Schulunterricht besuchen.
Jedes dritte Kind aus Konfliktländern kann nicht zur Schule

Kommentare