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Kultusminister Ludwig Spaenle sorgt für Empörung.

Spaenle in der Kritik unserer Leser

Verwandten-Affäre löst Empörung im Internet aus

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München - Mehr als 600.000 Euro aus Steuergeldern bekam die Ehefrau von Kultusminister Spaenle. Neue Details aus der Verwandten-Affaire sorgen im Internet für eine Empörungswelle.

Die sogenannten Verwandten-Affäre konnte der CSU bei der Landtagswahl im vergangenen September nichts anhaben: Mit 47,7 Prozent holten sich die Christsozialen in Bayern die absolute Mehrheit wieder zurück. Erst jetzt nach der Wahl werden neue Details darüber bekannt, wie viel Geld aus Steuermitteln Abgeordnete ihren Familienmitgliedern tatsächlich für Beschäftigungsverhältnisse gezahlt haben. Kultusminister Ludwig Spaenle steht dabei besonders im Fegefeuer: In gut 16 Jahren als Mitarbeiterin seines Büros hat seine Ehefrau Miriam rund 630.000 Euro bekommen.

Nicht nur in politischen Kreisen sorgte dieser Umstand für Empörung. Auch unsere Online-Leser können kaum glauben, was da jahrelang vor sich ging.

So macht etwa Josef K.-S. seinem Ärger Luft: "Die CSU stinkt gen Himmel, wie weit und breit nichts in der gesamten bay. Parteienlandschaft. Das sage ich, jemand der die Linksgrünen Spinner nie gewählt hat; immer stramm CSU; bisher - aber ab heuer NIE mehr!"

Leser mpf glaubt auch, dass die CSU durch die Verwandten-Affäre Wähler verlieren könnte: "Selbstbedienung bei der CSU. Ist doch nix neues. Horsti sollte mal richtig durchgreifen. Ansonsten wird's wieder nix bei der nächsten Wahl."

Ein Leser, der sich Steuerzahler nennt, fordert ganz konkret Konsequenzen für den angeschlagenen Kultusminister Spaenle: "Dieser unfähige Mann zerstört die Bildung in Bayern und betrügt uns auch noch. Wer hat den gewählt? Er hat in der Politik nichts verloren."

Dieser Meinung schließt sich auch der Leser an, der seinen Namen mnit w.a. abkürzt: "Der CSU täte ein Austausch Spaenles nicht schlecht. Diese Affäre sollte die CSU endlich nutzen und den Mann durch einen fähigen Mann ersetzen. Davon gibt es in der CSU viele, aber er ist es gewiss nicht. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, da alle Wahlen vorbei sind und bis zur nächsten Wahl könnte der Schmutz weggeräumt sein."

Auch auf Twitter machten die User ihrem Ärger Luft und forderten Konsequenzen:

Ludwig Spaenle ist seit Oktober 2008 bayerischer Kultusminister. Ob sein Job nach der Verwandten-Affäre ins Wackeln geraten könnte, werden die nächsten Tage zeigen. Unterdessen hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer den beteiligten Ministern und Staatssekretären Rückendeckung gegeben.

lot

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