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Theo Waigel, früherer CSU-Chef und Bundesfinanzminister

Ex-CSU-Chef erstellt Ehrenkodex

Verwandtenaffäre: Waigel kritisiert Landtag

Osnabrück - Der frühere Bundesfinanzminister und CSU-Chef Theo Waigel hat die Verwandtenaffäre im Bayerischen Landtag kritisiert.

„Genauso wenig wie bei einem Bürgermeister, der seine Gattin anstellt, oder bei einem Bundesminister, der seine Angehörigen ins Ministerium holt, will man das bei einem Abgeordneten haben“, sagte Waigel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch).

Weil Fehlverhalten das Ansehen von Parlamenten bedrohe, müssten Konsequenzen gezogen werden. Dies hätte „im Bayerischen Landtag ein paar Jahre früher passieren sollen“, sagte Waigel. Er erarbeitet jetzt einen Ehrenkodex für die CSU.

Bilder vom Sommerempfang des Bayerischen Landtags

Bilder vom Sommerempfang des Bayerischen Landtags

dpa

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