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Ukraine-Krieg: Putins Verteidigungsminister taucht überraschend wieder auf

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Ukraine-Krieg: Aufnahme vom 12. März 2022 - Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hört Präsident Wladimir Putin während ihres Treffens zu.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu (Archivbild von Anfang März 2022) © Alexei Nikolsky

Seine zweiwöchige Abwesenheit in der Öffentlichkeit hatte für Spekulationen gesorgt. Jetzt gibt es neue Aufnahmen von Sergej Schoigu.

Moskau - Erstmals, nach zweiwöchiger Abwesenheit des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu in der Öffentlichkeit, sind Bilder von ihm verbreitet worden. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Samstag (26. März) ein Video, das zeigt, wie Schoigu eine Sitzung zum russischen Verteidigungsetat leitet.

Die Aufnahme ist nicht datiert, der Verteidigungsminister macht russischen Nachrichtenagenturen zufolge darin aber eine Anspielung auf ein Treffen mit dem Finanzminister, das am Freitag stattgefunden habe.

Schoigus längeres Verschwinden aus der Öffentlichkeit hatte zuletzt Spekulationen ausgelöst. In dem Video des Verteidigungsministeriums sagt er, dass die Bestellungen und Versorgung mit Rüstungsgütern im Ukraine-Konflikt nach Plan liefen „trotz der Schwierigkeiten, denen wir heute begegnen“. Damit bezog sich Schoigu offenbar auf die umfangreichen Sanktionen, die der Westen wegen Russlands Militäreinsatz in der Ukraine verhängt hat.

Ukraine-Krieg-News: Putin spricht weiterhin über „Sondermilitäreinsatz“

Am Donnerstag hatte der Kreml über ein Gespräch zwischen Schoigu und Staatschef Wladimir Putin zum „Ablauf des Sondermilitäreinsatzes“ in der Ukraine informiert. Zu Mutmaßungen, der Verteidigungsminister trete wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr in der Öffentlichkeit auf, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow: „Der Verteidigungsminister hat im Moment viel zu tun.“ Inmitten des Konflikts in der Ukraine sei „nicht die Zeit für Medienauftritte“.

Der 66-jährige Verteidigungsminister ist normalerweise regelmäßig in den Sendungen des Staatsfernsehens zu sehen. Doch seit dem 11. März hatte er Medienberichten zufolge keine öffentlichen Termine mehr wahrgenommen. (AFP/frs)

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