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Die Landtagswahl in NRW zeichnet sich durch eine ganze Reihe von Besonderheiten aus. 

Historische Landtagswahl

Vier Gründe, warum die NRW-Wahl besonders war

Düsseldorf - Die SPD schnitt historisch schlecht ab, doch auch die CDU hatte nur einmal schlechtere Werte. Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch eine ganze Reihe von Besonderheiten aus. 

  • Mit 31,2 Prozent hat die SPD ihr schlechtestes Ergebnis in der Geschichte des Landes NRW eingefahren. Historisch sind auch die Verluste der Sozialdemokraten: Mit einem Minus von 7,9 Prozentpunkten ist die SPD in ihrem Stammland so tief wie noch nie gestürzt.
  • Die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Armin Laschet hat die NRW-Wahl zwar gewonnen. 33,0 Prozent bedeuten für die Union dennoch das zweitschlechteste Ergebnis im bevölkerungsreichsten Bundesland. Noch schwächer schnitt die Partei nur vor fünf Jahren ab. Damals hieß der Spitzenkandidat Norbert Röttgen, die NRW-CDU erhielt 2012 gerade einmal 26,3 Prozent der Stimmen.
  • Die FDP erreicht mit 12,6 Prozent ihr historisch bestes Ergebnis in NRW. Und das mit einem Spitzenkandidaten, der bald schon wieder weg sein könnte: Falls die Liberalen im September den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen, wechselt Bundes- und Landeschef Christian Lindner nach Berlin.
  • Die Piraten sind mit nur 1,0 Prozent der Stimmen auch aus dem letzten Landtag geflogen. Die AfD zieht dagegen mit 7,4 Prozent erstmals ins Düsseldorfer Landesparlament ein. Im Wahlkreis Essen I/Mülheim II hat Direktkandidat Guido Reil sogar ein zweistelliges Ergebnis geholt. Reil war früher für die SPD aktiv.

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dpa

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