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Mitten im Ukraine-Krieg: Kiew-Bürgermeister Vitali Klitschko und Ehefrau Natalia trennen sich

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Von: Markus Hofstetter

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Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko und seine Frau Natalia gehen nach 26 Jahren Ehe getrennt Wege. Doch das Verhältnis zwischen ihnen scheint weiterhin gut zu sein.

Kiew - Vitali Klitschko und seine Frau Natalia haben sich nach 26 Jahren Ehe getrennt. Das bestätigte der Ex-Boxweltmeister und Bürgermeister von Kiew der Bild-Zeitung. „Wir haben gemeinsam die Scheidung eingereicht, weil wir bereits seit Jahren getrennt leben und das jetzt offiziell machen wollen“, so Vitali Klitschko. Man habe ein sehr gutes Verhältnis und respektiere sich.

Vitali Klitschko und seine Frau Natalia Klitschko bei einem Empfang zum Eurovision Song Contest in der Deutschen Botschaft in Kiew (2017).
Vitali Klitschko und seine Frau Natalia haben sich getrennt (Archivfoto) © Julian Stratenschulte/dpa/picture alliance

Vitali und Natalia Klitschko haben sich getrennt: Paar lebt schon länger weit voneinander entfernt

Natalia und er wohnten schon länger getrennt in verschiedenen Städten, so Vitali Klitschko weiter. Während der 51-Jährige in der ukrainischen Hauptstadt lebt und arbeitet, hält sich Natalia seit längerer Zeit mit den drei gemeinsamen Kindern in Hamburg auf. In Deutschland engagiert sich die 48-Jährige für die Ukraine. Sie nahm auch an der Friedensaktion „Sound of Peace“ (Klang des Friedens) teil, die im März in Berlin stattfand. 

Durch ihre Berühmtheit wird Natalia Klitschko auch zu einem Opfer vom Falschinformationen. Seit Mitte Februar kursiert ein Artikel unter anderem auf ­Facebook über sie, in dem unter anderem behauptet wird, dass sie und ihre Kinder in der Nähe von Berlin lebten – in einer kostenlos vom deutschen Staat bereitgestellten Villa. Dabei handelt es sich um eine Fälschung, wie der Faktencheck der Nachrichtenagentur AFP herausfand.

Vitali und Natalia Klitschko haben sich getrennt: Schuldgefühle wegen des sicheren Lebens in Deutschland

Doch Natalia Klitschko hat auch gestanden, dass sich sich nicht ganz wohl in ihrer Haut fühlt. Ihre Kinder und sie versuchen, trotz des Ukraine-Kriegs ein normales Leben in Deutschland aufrechtzuerhalten. „Aber das Schuldgefühl bleibt. Man fühlt sich schuldig, weil man hier in Sicherheit ist und die Menschen, die wir lieben, in der Ukraine sind und für uns kämpfen“, so das Ex-Model im März gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

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