+
Soll bereits im Mai exekutiert worden sein: Choe Yong Gon, Vize-Regierungschef von Nordkorea.

Laut südkoreanischer Nachrichtenagentur

Vize-Regierungschef von Nordkorea hingerichtet

Seoul - In Nordkorea soll einem Bericht aus Seoul zufolge der stellvertretende Regierungschef hingerichtet worden sein.

Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Mittwoch unter Berufung auf eine mit den Verhältnissen im Norden vertraute Quelle berichtete, wurde Choe Yong Gon bereits im Mai von einem Erschießungskommando exekutiert. Angeblich hatte er zuvor die Forstpolitik von Machthaber Kim Jong Un kritisiert. 

Choe war seit Juni 2014 Vize-Regierungschef. Dem Bericht zufolge fand er seit Oktober vergangenen Jahres aber keine Erwähnung mehr in Nordkoreas Staatsmedien. Das könnte dem Bericht zufolge darauf hindeuten, dass er aus dem Weg geschafft wurde. 

Im April hatte Yonhap unter Berufung auf den südkoreanischen Geheimdienst berichtet, Verteidigungsminister Hyon Yong Chol sei wegen Kritik an Machthaber Kim abgesetzt und exekutiert worden. Diese Information wurde später aber wieder in Zweifel gezogen. 

Das kommunistische Nordkorea gehört zu den am meisten abgeschotteten Ländern der Welt. Kim regiert das Land mit diktatorischer Hand, es herrscht Zensur und die Opposition wird unterdrückt.

afp

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trump wird heute vereidigt - Tausende Demonstrieren
Washington - Die Ära Trump beginnt: Heute wird er als 45. Präsident der USA vereidigt. Seine Antrittrede wird mit Spannung erwartet, das Polizeiaufgebot ist immens. Alle …
Trump wird heute vereidigt - Tausende Demonstrieren
Tausende protestieren in New York gegen Donald Trump
New York - Donald Trump wird am Freitag als US-Präsident vereidigt. In New York protestierten zuvor Tausende gegen ihn.  Michael Moore hatte  den Protest organisiert, …
Tausende protestieren in New York gegen Donald Trump
Luftangriff in Syrien tötet ein Dutzend Dschihadisten
Aleppo - Bei einem Luftangriff auf ein Militärlager in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 43 extremistische Rebellen getötet worden.
Luftangriff in Syrien tötet ein Dutzend Dschihadisten
Luftangriff auf Flüchtlingscamp: Bis zu 170 Tote
Johannesburg - Nach dem irrtümlichen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Nordosten von Nigeria geht "Ärzte ohne Grenzen" inzwischen von bis zu 170 Todesopfern aus.
Luftangriff auf Flüchtlingscamp: Bis zu 170 Tote

Kommentare