Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

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Rathäuser öffnen auch am Abend

Volksbegehren gegen Studiengebühren läuft mau

München – Erfolg und Misserfolg liegen beim Volksbegehren gegen die Studiengebühren dicht beieinander. Zur Halbzeit der Eintragungsfrist bleibt die Zahl der Unterschriften etwas hinter den Erwartungen zurück.

Überraschend unterdurchschnittlich sind die Zahlen in den bayerischen Großstädten. In München hatten sich bis Dienstagabend nur 2,93 Prozent eingetragen. Auch in Augsburg und Nürnberg ist die Beteiligung nach Angaben des Bündnisses gegen Studiengebühren eher gering. Spitzenwerte werden dagegen in anderen Universitätsstädten wie Bamberg (5,7 Prozent), Bayreuth und Würzburg erreicht. Bei den Regierungsbezirken ist Oberfranken mit bislang 4,2 Prozent Spitzenreiter. Oberbayern liegt mit 3,0 Prozent unter dem bayernweiten Wert. Im Landkreis Miesbach unterschrieben erst 1,87 Prozent, im Kreis Starnberg 1,70 Prozent, im Kreis Rosenheim ebenfalls unter zwei Prozent. Insgesamt ist die Beteiligung auf dem Land aber etwas höher als in den großen Städten. „Die Großstädte werden am Ende zulegen“, meinte Piazolo.

Am Donnerstag gibt es in den Rathäusern Abend-Öffnungszeiten. In München haben die sieben Eintragungsstellen sogar am Sonntag geöffnet. Schwierig ist die Eintragung ausgerechnet für die Hauptbetroffenen, die Studenten, da sie oft an ihrem Heimatort gemeldet sind. Die Beantragung eines Eintragungsscheins, damit sie in ihrer Unistadt unterschreiben können, ist möglich. „Aber das macht kaum jemand“, sagte Piazolo.

dw/cd

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