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Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (l-r, CDU), die stellvertretende Bundestagspräsidentin Ulla Schmidt (SPD), Bundespräsident Joachim Gauck, der Präsident des Bundesrates, Stephan Weil (SPD), und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle bei der Kranzniederlegung am Volkstrauertag.

In der Neuen Wache

Volkstrauertag - Gauck legt Kranz nieder

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat am Volkstrauertag in Berlin der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Auch in Belgien erinnerte man sich der Toten beider Weltkriege.

Das Staatsoberhaupt legte am Sonntagnachmittag in der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik, der Neuen Wache Unter den Linden, einen Kranz nieder. Auch Bundesratspräsident Stephan Weil (SPD) würdigte die Opfer. Anschließend wollte Gauck an der Feierstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bundestag teilnehmen.

Gedenken auf dem deutschen Soldatenfriedhof Lommel

Im belgischen Lommel haben am Sonntag Deutsche und Belgier der Toten beider Weltkriege gedacht. Zum Volkstrauertag fand auf der deutschen Kriegsgräberstätte eine gemeinsame Feier statt. Eröffnet wurde sie mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte von Lommel. Organisator war der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Lommel ist der größte deutsche Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkriegs in Westeuropa außerhalb Deutschlands; insgesamt knapp 40.000 Gefallene sind dort beigesetzt.

Am Volkstrauertag wird der Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Der 1922 erstmals begangene Kriegsopfertag mahnt zu Versöhnung, Verständigung und Frieden. Von den Nazis als „Heldengedenktag“ missbraucht, wurde der Volkstrauertag nach Gründung der Bundesrepublik vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wiederbelebt. Seit 1950 wird er jeweils am zweiten Sonntag vor dem ersten Advent begangen, in diesem Jahr am 17. November. Höhepunkt ist traditionell eine zentrale Gedenkstunde im Bundestags-Plenarsaal.

afp/dpa

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