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Bundesverteidigungsministerin von der Leyen reist in den Irak.

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Von der Leyen: „Andere Form des Engagements“ für Truppe im Irak

Nach dem Niedergang der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erkennt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine neue Aufgabe für die Bundeswehr im Irak.

Bagdad - Nach dem Niedergang der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erkennt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine neue Aufgabe für die Bundeswehr im Irak. Die Iraker wünschten sich deutschen Rat und Expertise bei der Neuaufstellung der Streitkräfte, bei Sanität und Logistik, sagte die CDU-Politikerin am Samstag in der irakischen Hauptstadt Bagdad. Sie war dort mit dem irakischen Präsidenten Fuad Massum zusammengetroffen.

„Dies ist eine Phase des Übergangs für den Irak. Alle meine Gesprächspartner betonen immer wieder wie sehr sie sich ein Engagement Deutschlands an seiner Seite wünschen“, sagte von der Leyen. Die bisherige Mission könne bald in eine „andere Form des Engagements“ übergehen. Eine Arbeitsgruppe würde gebildet, um die Details zu besprechen.

Die Mandate der Bundeswehr für den Kampf gegen den IS in Syrien und im Irak laufen nur noch wenige Wochen. Bis heute sind noch bis zu 150 deutsche Soldaten zur Ausbildung kurdischer Soldaten nahe Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan, stationiert.

Union und SPD wollen den Ausbildungseinsatz wegen des Rückzugs des IS in seiner jetzigen Form auslaufen lassen. Die Bundeswehr will aber weiterhin einen Beitrag zur Stabilisierung im Irak leisten. Nach jahrelangen schweren Kämpfen hatte die irakische Regierung im Dezember den Sieg über den IS verkündet. Die Islamisten sind in der Fläche zwar geschlagen, verüben aber in einer Art Guerilla-Taktik weiterhin Anschläge.

dpa

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