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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim bundesweiten Tag der Offenen Tür bei der Bundeswehr. 

Lücken bei Material und Ausstattung

Tag der Offenen Tür: Von der Leyen räumt Mängel bei der Bundeswehr ein

Ursula von der Leyen (CDU) hat Mängel und Versäumnisse bei der Bundeswehr eingeräumt. Die Verteidigungsministerin warb jedoch zugleich um mehr Zeit. 

Oldenburg/Dresden - 25 Jahre des Kürzens und Schrumpfens hätten Lücken bei Material und Ausstattung hinterlassen, sagte sie beim Tag der Bundeswehr am Samstag in Oldenburg. Immer wieder gebe es Schlagzeilen, was „gerade wieder nicht schwimmt, nicht rollt oder nicht fliegt oder wo es an der persönlichen Ausstattung der Soldaten hapert“. Einiges sei sicher übertrieben, aber vieles treffe zu. „Was 25 Jahre lang gekürzt worden ist, das schütteln wir nicht ohne weiteres in zwei, drei Jahren wieder aus den Kleidern“, sagte die Ministerin und sprach von einem langem Atem.

Tag der Bundeswehr findet an 16 Standorten statt

Den Tag der Bundeswehr, mit dem die Truppe für sich werben will, gibt es seit 2015. Er fand in diesem Jahr an 16 Standorten statt. Vergangenes Jahr waren rund 270 000 Besucher zu den Veranstaltungen gekommen.

Von der Leyen ging auch auf die internationale Lage ein. Die Sicherheitslage sei unberechenbarer geworden. „Im Osten stellt der Kreml europäische Grenzen infrage und ignoriert unser Völkerrecht.“ In Afrika und im Osten sehe man mit Sorge, wie sich Krise an Krise reihe. „Weil die Lage so ist, wie sie ist, braucht Deutschland eine einsatzbereite, eine modern aufgestellte Bundeswehr. Unser Europa braucht dringend mehr Investitionen in seine Sicherheit.“ Es gebe zudem die Verpflichtung den Soldatinnen und Soldaten gegenüber, dass sie so gut wie möglich geschützt und ausgerüstet sind.

dpa

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