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Irans Präsident Ruhani vor der UN-Vollversammlung.

Nach Trumps Frontalangriff

Vor UN-Vollversammlung: Ruhani mit schweren Unterstellungen gegen USA

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den USA vorgeworfen, seine Regierung stürzen zu wollen.

New York - Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den USA vorgeworfen, seine Regierung stürzen zu wollen. "Es ist absurd, dass die US-Regierung nicht einmal ihren Plan vertuscht, dieselbe Regierung zu stürzen, die sie zu Gesprächen einlädt", sagte Ruhani am Dienstag in New York bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen.

"Damit ein Dialog stattfinden kann, braucht es keine Gelegenheit für ein Foto", fügte Ruhani hinzu. "Die beiden Seiten können sich direkt hier in der Vollversammlung zuhören." Er selbst beginne den Dialog "gleich hier" und stelle "unmissverständlich klar, dass die Fragen der internationalen Sicherheit kein Spiel der amerikanischen Innenpolitik sind".

Trump griff den Iran zuvor an

Trump hatte zuvor seine Rede vor der UN-Vollversammlung als Wahlkampfauftritt genutzt - in den USA finden im November Kongresswahlen statt. Dabei richtete der US-Präsident unter anderem scharfe Angriffe gegen den Iran: Er sprach von einer "korrupten Diktatur" und warf der Führung in Teheran vor, "Chaos, Tod und Zerstörung" zu verbreiten. Die Staaten der Welt rief er auf, "das iranische Regime zu isolieren".

Ende Juli hatte Trump gesagt, er sei bereit, sich mit der iranischen Führung zu treffen. Zuvor hatte er jedoch das international ausgehandelte Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt.

AFP

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