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Ulrike Trebesius und Bernd Lucke auf dem Bundesparteitag der Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa) am 04.06.2016 in Demmin.  

Bundesparteitag im November

Vorsitzende der Lucke-Partei tritt zurück

Berlin - Die neue Partei des AfD-Gründers Bernd Lucke verliert nicht nur ihr einprägsames Namenskürzel, sondern auch ihre Vorsitzende.

 Die bisherige Chefin der Allianz für Fortschritt und Aufbruch, Ulrike Trebesius, kündigte am Freitag ihren Rücktritt auf dem Bundesparteitag am 12. November in Frankfurt/Main an. „Die Gründe dafür liegen ausschließlich in einer akuten familiären Belastung, die leider auch zu einem gesundheitlichen Rückschlag geführt hat“, hieß es in einer Erklärung der Europaabgeordneten. Deshalb könne sie der Partei momentan nicht „vollumfänglich und mit aller Kraft“ zur Verfügung stehen.

Vor wenigen Tagen hatte die Partei mitgeteilt, dass sie sich von ihrer Kurzbezeichnung Alfa trennt und auf dem bevorstehenden Parteitag wahrscheinlich auch über einen neuen Namen beraten wird. Grund ist ein verlorener Rechtsstreit vor dem Oberlandesgericht München. Der Verein „Aktion Lebensrecht für Alle“, der sich ebenfalls Alfa abkürzt, setzte sich in dem langwierigen Namensstreit durch.

Lucke hatte die Partei im Sommer 2015 gemeinsam mit Trebesius und anderen ehemaligen AfD-Mitgliedern gegründet. Zuvor hatte er in einer Kampfabstimmung gegen die heutige AfD-Chefin Frauke Petry verloren und die Partei verlassen. Petry vertrat den rechtsnationalen Flügel, Lucke den gemäßigten.

dpa

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