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Die US-Vorwahlen werden von scharfen innerparteilichen Auseinandersetzungen der Republikaner überschattet. 

Ergebnisse in der Nacht zum Sonntag

Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten

Washington - Begleitet von scharfen innerparteilichen Auseinandersetzungen der Republikaner stehen Vorwahlen in fünf US-Bundesstaaten an.

Mit Abstimmungen in fünf Bundesstaaten sind die US-Vorwahlen zur Präsidentschaft am Samstag in eine neue Runde gegangen. Die bisherigen Spitzenreiter bei den Republikanern und Demokraten, Donald Trump und Hillary Clinton, hofften darauf, ihren Vorsprung weiter ausbauen zu können. Umgekehrt kam es für ihre Rivalen darauf an, so gut abzuschneiden, dass sie weiter im Spiel bleiben.

Offiziell küren die Republikaner und Demokraten ihren Spitzenkandidaten jeweils auf einem Parteitag im Sommer. Bei den Vorwahlen geht es um das Sammeln von Delegiertenstimmen für diese Parteikongresse.

Am Samstag richtete sich das Augenmerk hauptsächlich auf den umstrittenen Multimilliardär Donald Trump. Die Abstimmungen galten als Test dafür, wie sich eine verstärkte Kampagne der Republikaner-Führung gegen den Immobilienmogul auswirkt. Das Partei-Establishment will unbedingt verhindern, dass Trump Spitzenkandidat wird. Die Kampagne hatte sich nach einer Serie von Vorwahlsiegen am jüngsten „Super-Dienstag“ deutlich verschärft.

Umfragen zu Vorwahlen nur sporadisch

Vorwahlen gab es sowohl bei den Demokraten als auch bei den Republikanern in den zwei Staaten Kansas und Louisiana. Außerdem waren die Republikaner in Kentucky und Maine zur Abstimmung aufgerufen, in Nebraska die Demokraten.

Umfragen vor den Vorwahlen gab es nur sporadisch. Insgesamt galt Trump in Louisiana, Kentucky und Maine als Favorit, der texanische Senator Ted Cruz in Kansas. Bei den Demokraten wurde ein Sieg von Ex-Außenministerin Hillary Clinton in Louisiana erwartet, in Kansas und Nebraska schien ihr Rivale, Senator Bernie Sanders aus Vermont, konkurrenzfähiger.

Am Sonntag und kommenden Dienstag stehen insgesamt acht weitere Vorwahlen an, aber alles blickt bereits auf den 15. März. Dann wird unter anderem in Ohio und Florida abgestimmt, den jeweiligen Heimatstaaten von Trumps Mitbewerbern John Kasich und Marco Rubio. Für Beide ist ein Sieg dort ein Muss.

dpa

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