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In einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sollen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes Asylbewerber misshandelt haben. Nun gibt es auch Vorwürfe gegen einen Wachmann in Sachsen, der einen Asylbewerber verletzt haben soll.

29-jähriger Tunesier erlitt Rippenbruch

Wachmann soll Asylbewerber verletzt haben

Hoyerswerda - In einer Asylbewerberunterkunft im sächsischen Hoyerswerda soll ein Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes einen Bewohner im Streit verletzt haben.

Nach Polizeiangaben vom Mittwoch gab ein 29-jähriger Tunesier an, von dem 47 Jahre alten Wachmann so schwer gestoßen worden zu sein, dass er gestürzt sei und sich eine Rippenfraktur zugezogen habe. Die Vorwürfe seien am Montag bei einer Befragung des Tunesiers bekanntgeworden und würden jetzt überprüft.

Betreiber des Heimes ist das Essener Unternehmen European Homecare, das nach Übergriffen privater Wachleute gegen Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen in die Kritik geraten war.

dpa

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