+
In einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sollen Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes Asylbewerber misshandelt haben. Nun gibt es auch Vorwürfe gegen einen Wachmann in Sachsen, der einen Asylbewerber verletzt haben soll.

29-jähriger Tunesier erlitt Rippenbruch

Wachmann soll Asylbewerber verletzt haben

Hoyerswerda - In einer Asylbewerberunterkunft im sächsischen Hoyerswerda soll ein Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes einen Bewohner im Streit verletzt haben.

Nach Polizeiangaben vom Mittwoch gab ein 29-jähriger Tunesier an, von dem 47 Jahre alten Wachmann so schwer gestoßen worden zu sein, dass er gestürzt sei und sich eine Rippenfraktur zugezogen habe. Die Vorwürfe seien am Montag bei einer Befragung des Tunesiers bekanntgeworden und würden jetzt überprüft.

Betreiber des Heimes ist das Essener Unternehmen European Homecare, das nach Übergriffen privater Wachleute gegen Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen in die Kritik geraten war.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bundesanwaltschaft will Verurteilung Zschäpes als Mittäterin
Nach mehr als vier Jahren ist der NSU-Prozess am 375. Verhandlungstag endgültig auf die Zielgerade eingebogen. Zunächst waren noch Befangenheitsträge erwartet worden. …
Bundesanwaltschaft will Verurteilung Zschäpes als Mittäterin
Türkische Spitzenpolitiker reisen zu Gesprächen nach Brüssel
Brüssel/Ankara (dpa) - Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu und EU-Minister Ömer Celik werden heute zu politischen Gesprächen in Brüssel erwartet.
Türkische Spitzenpolitiker reisen zu Gesprächen nach Brüssel
Gericht verurteilt Palästinenser zu lebenslanger Haft
Ein Gericht in Österreich hat einen Palästinenser wegen der versuchten Anstiftung zu Anschlägen in Israel und Verbindungen zur radikalislamischen …
Gericht verurteilt Palästinenser zu lebenslanger Haft
NSU-Prozess: Plädoyer stockt - das ist der Grund
München - Die Bundesanwaltschaft fordert eine Verurteilung der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Mittäterin an allen Morden und Anschlägen des …
NSU-Prozess: Plädoyer stockt - das ist der Grund

Kommentare