+
Horst Seehofer will nicht an der Spitze der CSU bleiben. Dort wollen ihn die Teilnehmer unseres Votings auch nicht mehr haben.

So haben unsere User entschieden

Voting: Wer soll Ministerpräsident werden? Seehofer abgeschlagen

  • schließen

München - Ein Mann, eine Frau, ein Franke oder jemand ganz anderes? Die „Kronprinzenfrage“ wird in der CSU heiß diskutiert. Unsere User haben im Voting entschieden, wer bei der Landtagswahl 2018 als Bayerns Ministerpräsident antreten soll.

Bayern wählt im Herbst 2018 wieder seinen Landtag. Die CSU liegt mit 45 Prozentpunkten vorne - so das Ergebnis einer Umfrage des GMS Instituts (13. Oktober 2016). Damit würde die Partei erneut den Ministerpräsidenten stellen. 

Auf einen Kandidaten hat sich die Spitze noch nicht festgelegt. Während die CSU noch darüber diskutiert, haben Sie längst entschieden, in unserem Online-Voting am Dienstag. 4346 User haben ihre Stimme abgegeben (Stand Mittwoch, 19. Oktober, 10.30 Uhr).

Horst Seehofer auf Platz drei - aber nicht alleine

Ob der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer 2018 nochmal als Kandidat zur Verfügung steht, hat er noch nicht abschließend entschieden. Ob nun wegen dieser Unentschlossenheit oder ob die Bayern mit seiner Politik nicht mehr zufrieden sind: Im Voting stehen lediglich 13 Prozent hinter dem amtierenden „CSU-Kronprinzen“. 

Damit hat es Seehofer gerade einmal auf Platz drei geschafft - den er sich auch noch mit Andreas Scheuer teilen muss. Auch er hat 13 Prozent der Stimmen erhalten, was für den CSU-Generalsekretär gar nicht so schlecht sein dürfte. Er stand mit seiner Aussage über den „fußballspielenden, ministrierenden Senegalesen“ in der Kritik. 

Scheuer hatte im Regensburger Presseclub im Zusammenhang mit der Debatte um die Abschiebepraxis gesagt, dass so einer am schlimmsten sei, weil man ihn nie wieder abschieben werde - obwohl er ein Wirtschaftsflüchtling sei. Daraufhin distanzierten sich Kirchenvertreter, aber auch Parteifreunde in der CSU von Scheuer.

Es gibt einen Gewinner

Großer Gewinner des Votings: Markus Söder. Sein Name fällt ohnehin häufig in der Diskussion um die Zukunft der CSU. Söder belegt im Voting mit 27 Prozent der Stimmen den ersten Platz. Das ist zwar weit entfernt von einer eindeutigen Mehrheit, Söder hat damit aber Ilse Aigner deutlich abgehängt. Sie sammelt immer wieder viele Sympathiepunkte in Bayern. Als Ministerpräsidentin wollen sie allerdings nur 16 Prozent der Teilnehmer haben.

Abgeschlagen auf dem letzten Platz findet sich Alexander Dobrindt (2 Prozent) wieder, der aktuell als Verkehrsminister in Berlin agiert. Etwas mehr Stimmen hat Manfred Weber (6 Prozent) bekommen. Joachim Herrmann (11 Prozent) und Marcel Huber (12) hätte nicht viel gefehlt, um zu Horst Seehofer aufzuschließen.

Vielleicht hätte es auch Franz Beckenbauer als Wunsch-Ministerpräsident an die Spitze geschafft. Zumindest haben ihn ein paar User in der Auswahl vermisst - als Libero, der sich in der Wirtschaft auskennt.

Hier können Sie abstimmen

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Terror in Barcelona und Cambrils: Was wir wissen und was nicht
Ein weißer Lieferwagen rast auf der Flaniermeile Las Ramblas mitten in Barcelona in Passanten. Es gibt Tote und Verletzte, der Täter lässt den Wagen stehen und flüchtet …
Terror in Barcelona und Cambrils: Was wir wissen und was nicht
Millionenvorteil für die Union im Bundestagswahlkampf
Geld allein entscheidet keine Wahl. Doch mit weniger Geld lässt sich schlechter wahlkämpfen - und mehr Geld hat die Union.
Millionenvorteil für die Union im Bundestagswahlkampf
News-Ticker: Dritter Täter festgenommen - Drei Deutsche unter den Toten? 
In Barcelona ist ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast - mehrere Menschen wurden verletzt, mindestens 13 starben. Die Polizei verhinderte in einem Badeort 100 …
News-Ticker: Dritter Täter festgenommen - Drei Deutsche unter den Toten? 
Bundestagswahl: Union hat Millionenvorteil im Wahlkampf
Geld allein entscheidet keine Wahl. Doch mit weniger Geld lässt sich schlechter wahlkämpfen - und mehr Geld hat die Union.
Bundestagswahl: Union hat Millionenvorteil im Wahlkampf

Kommentare