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Linken-Chefin Sahra Wagenknecht redete beim Parteitag der Thüringer Linken Klartext.

„Wir brauchen einen Ausstieg“

Wagenknecht: Raus aus neoliberalem Politikmodell

Eisenberg - Die Chefin der Linken-Bundestagsfraktion, Sahra Wagenknecht, hat eine Regierungsbeteiligung im Bund nach der Wahl 2017 an „einen wirklichen Politikwechsel“ geknüpft.

„Wir brauchen einen Ausstieg aus diesem verdammten neoliberalen Politikmodell. Dann machen wir da mit“, sagte sie am Samstag beim Parteitag der Thüringer Linken in Eisenberg. Allerdings hätten sich SPD und Grüne hierzu noch nicht entschieden. Bleibe es dabei, dann sei der Platz der Linken in der Opposition. Wagenknecht strebt mit ihrem Fraktionskollegen Dietmar Bartsch die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl an.

Künftig müsse Schluss mit Leiharbeit und Werkverträgen gemacht und Unternehmen stärker zu den Kosten für Altersvorsorge und Krankenversicherung herangezogen werden. Beim gesetzlichen Mindestlohn nannte sie 10 Euro als absolutes Minimum. „Wer der AfD und ähnlichen Parteien Boden abgraben will, der muss eine sozial gerechtere Politik machen“, sagte Wagenknecht.

dpa

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