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Die Homepage der Piratenpartei bietet einen Überblick über sämtliche Social-Media-Kanäle der Partei

So viele Kanäle bedient sonst keiner

Die Piraten im Netz - "Klarmachen zum Ändern"

Berlin - Für die Piraten ist der Auftritt im Netz quasi ein Heimspiel: Ihren Online-Wahlkampf führen sie unter dem Motto "Klarmachen zum Ändern" - und erreichen Anhänger und potenzielle Wähler über zehn verschiedene Kanäle.

Bei der Bundestagswahl 2009 gelang den Piraten ein Überraschungserfolg mit 2,0 Prozent der Stimmen. 2013 will die Partei nun in den Bundestag einziehen und wirbt hierfür logischerweise nicht nur auf Wahlplakaten. Denn wenn eine Partei im Netz zu Hause ist, dann sind es die Piraten: Sie haben sich im Internet gut eingerichtet und verfügen neben einer Homepage, einem eigenen Wiki und Nachrichtenmagazin auch über Accounts bei ziemlich vielen, zum Teil auch eher unbekannten sozialen Netzwerken. Über insgesamt neun verschiedene Kanäle - zusätzlich zur Homepage - informiert die Piratenpartei über ihre politischen Ansichten und Anliegen.

Die vielfältige Online-Präsenz wird bereits beim ersten Blick auf die Piraten-Homepage deutlich. Die Social-Media-Leiste, die sich oben links befindet, verweist auf den Facebook-, Twitter-, YouTube-, tumblr- und flickr-Account der Partei sowie auf die Google-Plus-Seite. Darüber hinaus nutzen die Piraten das soziale Netzwerk Diaspora, den Mikro-Blogging-Dienst identi und einen eigenen Newsfeed. Unter der Social-Media-Leiste befindet sich vor dem weißen Hintergrund das Logo der Partei. Wer sich konkret über die Wahl 2013 informieren möchte, findet rechts neben dem Logo Links zum Wahlprogramm und der Website www.piraten-zur-wahl.de, auf der die Kandidaten der Partei aufgelistet sind.

Über den Link "Politik" in der Navigationsleiste der Hompage unter dem Piratenpartei-Logo erhält man einen Einblick in das Themenspektrum der Partei: Zu sämtlichen politischen Anliegen der Partei findet man hier ausführliche Artikel, die sowohl in Deutsch als auch in Englisch zu lesen sind. In einer Spalte rechts von dem Artikel befinden sich Links zu weiteren Themenschwerpunkten. Zusätzliche Informationen über die Piraten und ihre Mitglieder erhält man über den Link "Partei", unter dem die wichtigsten Fakten und Daten zur Partei genannt und die Mitglieder des Bundesvorstandes vorgestellt werden. Über Links kommt man zu den Websites der Landesverbände sowie der Internetseite der jungen Piraten. Wer die Partei im Wahlkampf beispielsweise durch Spenden unterstützen möchte, findet im Bereich "Mitmachen" die nötigen Infos.

Einen eigenen Bereich haben auch die Videos der Partei: Hier kann man sich Interviews mit Mitgliedern oder Beiträge zu den politischen Zielen ansehen. Weiteres Videomaterial findet man auch auf dem Youtube-Channel der Seite, der ein umfassendes Angebot an Filmen über die Partei bietet.

Wahlkampf auf allen Kanälen

Facebook und Twitter nutzen die Piraten unter anderem dazu, um über aktuelle Ereignisse wie die PRISM-Affäre zu informieren und ihre politischen Forderungen zu äußern. In der Social-Media-Leiste sind außerdem noch weitere Online-Angebote der Partei verlinkt, wie etwa das Wiki der Partei oder das Nachrichtenmagazin "Flaschenpost", in dem aktuelle Neuigkeiten oder Podcasts mit Berichten des Bundesvorstandes veröffentlicht werden.

Wer seine eigene Meinung einbringen will, ist dazu herzlich eingeladen: Auch Nichtmitglieder der Partei dürfen sich im Webchat zu aktuellen Themen äußern oder im Forum mitdiskutieren. Davon abgesehen lädt die Partei Interessierte auch zu Stammtischen ein, deren Termine im Wiki der Partei zu finden sind.

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