+
Philipp Rösler und Angela Merkel haben gut lachen - die schwarz-gelbe Koalition liegt laut einer aktuellen Umfrage eine Nasenlänge vor Rot-Grün

SPD und Grüne verlieren Stimmen

Umfrage: Vorsprung für Schwarz-Gelb

Berlin - Fünf Wochen vor der Bundestagswahl haben Union und FDP in einer Umfrage knapp die Nase vorn. Und auch Angela Merkel kann ihren Vorsprung als Kanzlerin gegenüber Peer Steinbrück weiter ausbauen.

Einer Emnid-Umfrage zufolge haben CDU/CSU und FDP fünf Wochen vor der Bundestagswahl wieder eine Mehrheit und bauen ihren Vorsprung vor SPD und Grünen aus. Die von der "Bild am Sonntag" veröffentlichte Erhebung sieht die Union bei 40 Prozent (minus ein Punkt) und die FDP bei sechs Prozent (plus ein Punkt). Damit liegt Schwarz-Gelb zusammen bei 46 Prozent.

Die SPD verliert einen Punkt und erreicht nur noch 24 Prozent, die Grünen stehen bei zwölf Prozent (minus ein Punkt) und die Linkspartei unverändert bei acht Prozent. Für das linke Lager ergeben sich so zusammen nur 44 Prozent.

Warum das neue Wahlrecht den Bundestag aufblähen könnte

Warum das neue Wahlrecht den Bundestag aufblähen könnte

Nach einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des ZDF-"Politbarometer" käme es zu einem Patt, wenn am Sonntag gewählt würde. Der Befragung zufolge liegt Schwarz-Gelb bei 46 Prozent der Stimmen. Den gleichen Anteil hätten die übrigen im Bundestag vertretenen Parteien zusammen. Die Regierungskoalition aus Union und FDP vergrößerte aber auch im "Politbarometer" ihren Vorsprung auf SPD und Grüne. Gewählt wird am 22. September.

Lesen Sie dazu auch:

Diese Koalitionen sind nach der Wahl drin

AFP/dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel macht ihren parteiinternen Gegenspieler Spahn zum Bundesminister
Angela Merkel macht ihren konservativen Kritiker Jens Spahn zum Minister in Berlin. Das wurde am Samstagabend bekannt. 
Merkel macht ihren parteiinternen Gegenspieler Spahn zum Bundesminister
UN-Sicherheitsrat stimmt für Waffenruhe in Syrien
Tagelang ringen die UN-Botschafter in New York um eine Feuerpause für Syrien. Nach quälenden drei Tagen einigt sich der UN-Sicherheitsrat auf eine Resolution. Doch die …
UN-Sicherheitsrat stimmt für Waffenruhe in Syrien
Trumps Ex-Berater soll europäische Politiker bezahlt haben
Trumps früherer Wahlkampfchef Manafort gerät immer stärker unter Druck. Sonderermittler Mueller weitete seine Anklagen gegen ihn aus - und im anstehenden Verfahren …
Trumps Ex-Berater soll europäische Politiker bezahlt haben
Union diskutiert über ihr Profil
CSU-Politiker vor allem hätten es gern deutlich konservativer. CDU-Vertreter suchen den Erfolg in der Mitte. Aber bitte jünger und neuer solle die Partei werden. …
Union diskutiert über ihr Profil

Kommentare