+
Heißt richtig: Peter Harry Carstensen (r.) - hier mit CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther.

Photoshop

Fake-Panne: ARD tauft ehemaligen Ministerpräsidenten nicht um

Kiel - Wahlsendungen stellen TV-Sender vor Herausforderungen, weil es schnell gehen muss. Ein Fehler wäre da nur allzu verständlich. Eine echte Panne gab es aber gar nicht - dafür viel Aufregung um eine Fake-Panne.

Zwei richtungsweisende Wahlen an nur einem Abend: die Stichwahl um die Präsidentschaft in Frankreich und die Landtagswahl in Schleswig Holstein. Viele TV-Sender hat diese Konstellation am Sonntagabend vor große Herausforderungen gestellt. Da muss sich ja zwangsläufig der Fehlerteufel einschleichen - oder doch nicht? 

Beim Einholen von Stimmen zum Wahlausgang befragte die ARD unter anderem Schleswig-Holsteins ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen. Ein User stellte daraufhin ein Foto vom abfotografierten Fernsehschirm bei Twitter rein. Darauf zu sehen: Der völlig falsche Name, nämlich „Carsten Harry Petersen“, eingeblendet unter dem Politiker. „Irgendein Name wird schon richtig sein“, schrieb der Nutzer dazu. 

Einige große Nachrichtenseiten griffen den vermeintlichen Fehler der ARD auf. Unter anderem Bild, WAZ, Morgenpost - und auch wir selbst. Wie die ARD später aber klarstellte, hat nicht sie selbst den Fehler gemacht. Vielmehr hat sich der User einen Spaß erlaubt, die Bauchbinde auf dem Bild nachträglich verändert und dieses Bild dann bei Twitter hochgeladen. Noch am Abend haben wir eine Entschuldigung und Richtigstellung veröffentlicht. 

Hier der Tweet der ARD mit dem Original-Video:

Alle Informationen zu den Wahlen in Frankreich und Schleswig Holstein finden Sie in unseren Live-Tickern.

mm/tz

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel macht ihren parteiinternen Gegenspieler Spahn zum Bundesminister
Angela Merkel macht ihren konservativen Kritiker Jens Spahn zum Minister in Berlin. Das wurde am Samstagabend bekannt. 
Merkel macht ihren parteiinternen Gegenspieler Spahn zum Bundesminister
UN-Sicherheitsrat stimmt für Waffenruhe in Syrien
Tagelang ringen die UN-Botschafter in New York um eine Feuerpause für Syrien. Nach quälenden drei Tagen einigt sich der UN-Sicherheitsrat auf eine Resolution. Doch die …
UN-Sicherheitsrat stimmt für Waffenruhe in Syrien
Trumps Ex-Berater soll europäische Politiker bezahlt haben
Trumps früherer Wahlkampfchef Manafort gerät immer stärker unter Druck. Sonderermittler Mueller weitete seine Anklagen gegen ihn aus - und im anstehenden Verfahren …
Trumps Ex-Berater soll europäische Politiker bezahlt haben
Union diskutiert über ihr Profil
CSU-Politiker vor allem hätten es gern deutlich konservativer. CDU-Vertreter suchen den Erfolg in der Mitte. Aber bitte jünger und neuer solle die Partei werden. …
Union diskutiert über ihr Profil

Kommentare