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Wahl-O-Mat

Spitzenwert seit 2002

Wahl-O-Mat erreicht neuen Nutzer-Rekord

Der Wahlkampf scheint gelaufen - aber die Deutschen prüfen noch fleißig ihre Wahlentscheidung. Schon jetzt ist der „Wahl-O-Mat“ häufiger genutzt worden als bei jeder anderen Wahl.

Berlin - Der interaktive sogenannte Wahl-O-Mat hat vor der Bundestagswahl einen neuen Nutzerrekord aufgestellt. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelte Internetangebot sei bisher 13,3 Millionen Mal genutzt worden, teilte diese am Freitag in Bonn mit. Damit wurde der bisherige Stand von 13,27 Millionen Nutzungen vor der Wahl im Jahr 2013 übertroffen.

Der Wahl-O-Mat informiert Bürger über die politischen Positionen der zur Wahl zugelassenen Parteien und kann dazu genutzt werden, Übereinstimmungen mit den eigenen Auffassungen herauszufinden. Das im Netz oder per App verfügbare Programm richtet sich vor allem an junge Wähler und soll sie zur Stimmabgabe motivieren.

„Demokratischer Volkssport“

"Der Wahl-O-Mat ist zum demokratischen Volkssport geworden", erklärte BPB-Präsident Thomas Krüger. Er hoffe, dass sich dies am Sonntag auch in einer hohen Wahlbeteiligung niederschlage. Tatsächlich sind Umfragen zufolge viele Wähler noch unentschlossen.

Den Wahl-O-Mat gibt es seit 2002 zu Bundestags-, Europa- und Landtagswahlen. Zur Bundestagswahl beteiligten sich 32 der 33 zugelassenen Parteien an dem Projekt, indem sie auf 83 Thesen antworteten, die das Wahl-O-Mat-Team ihnen zur Beantwortung vorlegte. Die Antworten waren wiederum Grundlage für die Abstimmung, zu der die Nutzer des Angebots aufgerufen waren.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche große Partei laut Wahl-O-Mat die stärksten Übereinstimmungen mit der AfD aufweist.

AFP/fn

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