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Hauchdünner Sieger: Alexander Van der Bellen feiert den Krimi-Sieg gegen Norbert Hofer (FPÖ).

User-Diskussion zur Österreich-Wahl

"Jammern über Rechte, anstatt etwas zu unternehmen"

München - Grünen-Politiker Alexander Van der Bellen gewinnt den Wahlkrimi in Österreich. Ist das nun gut für Deutschland? Wir haben den Tenor unserer User zusammengefasst.  

Update vom 12. September 2016: Der Krimi geht noch weiter: Österreich wählt nun nicht, wie zunächst vermeldet, am 2. Oktober. Der Termin für die Neuwahlen hat sich verschoben - wegen schadhafter Wahlkarten.

Update vom 1. Juli 2016: Der Krimi der Präsidentenwahl in Österreich ist noch nicht beendet, sondern geht in eine neue Runde. Der Verfassungsgerichtshof verlangt nach Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung eine Neuauflage - es ist ein Erfolg für die rechte FPÖ.

Knapper ging es wohl kaum. Erst nach Auszählung der etwa 700.000 Briefwahlstimmen war mit einem Tag Verspätung klar: Alexander Van der Bellen ist Österreichs neuer Bundespräsident. Mit etwas über 50 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen den Rechtspopulisten Norbert Hofer durch. Politiker aus ganz Deutschland bekundeten ihre Erleichterung und sendeten Glückwünsche an Österreichs neuen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen.

Deutsche Politiker erleichtert

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte nach der Wahl gesagt, Europa falle ein Stein vom Herzen. Viele unserer User befürchten jedoch, dass die Steinmeiers, Gaucks und Merkels das von Österreichs Wählern ausgesendete Zeichen nicht verstanden zu haben und die Sorgen der Bürger nicht ernst nehmen.

"Barney" schreibt: "Anstatt, etwas zu unternehmen, um diese Gruppe abzuholen, jammert man über die rechte Gefahr und wie froh man ist, dass die Demokratie in Österreich gewonnen hat und man kann weiter rumkasperln wie bisher."

Jede Stimme zählt

Doch die Österreich-Wahl macht auch deutlich, wie wichtig jede Stimme sein kann. Van der Bellen lag nach der finalen Auszählung mit 50,35 Prozent vorne. Der 72-Jährige bekam also gerade 31.026 Stimmen mehr als FPÖ-Mann Norbert Hofer. Abermals ist es "Klaus Kenning", der findet: "Interessant ist die Sache schon. Vielleicht können nun die deutschen Wähler lernen, wie wichtig jede Stimme (...) sein kann."

"Deutschland konnte nichts Besseres passieren"

Und auch positive Meinungen mischen sich in die Kommentare. "Österreich braucht einen "Moderator" und Vermittler zwischen den politischen Lagern. Das dürfte Van der Bellen gut hinbekommen. Außenpolitisch dürfte es für Van der Bellen kein Problem sein, gute Kontakte zu pflegen. Das ist wichtig für Österreich", schreibt "abc" und "Karl Berger" ist sich sicher: "Etwas Besseres als VdB kann uns Deutschen nicht passieren. In Österreich wird wieder ein seichterer Kurs in der Flüchtlingsthematik gefahren werden und die kritischen Stimmen (...) werden verhallen. (...) Insofern, Glückwunsch an Herrn van der Bellen."

mke

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