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Peer Steinbrück ist der Umfrage zufolge als Kanzlerkandidat so unbeliebt wie noch nie

Steinbrück unbeliebt wie nie

Umfrage: SPD verliert Wähler - Tiefstand

Berlin - Bei einer aktuellen Wahl-Umfrage hat die SPD weiter an Stimmen verloren. Die Partei erreicht nur noch 22 Prozent - so wenig wie seit Juni 2011 nicht mehr. Auch Steinbrück trifft es hart.

Union und FDP bleiben fünf Monate vor der Bundestagswahl im Umfragehoch. Zum zweiten Mal in Folge errangen sie im Wahltrend von "Stern" und RTL mit zusammen 47 Prozent eine regierungsfähige Mehrheit. Dies verdanken sie auch weiterhin schwachen Werten der SPD, die mit 22 Prozent (minus 1) auf ihr schlechtestes Ergebnis seit Anfang Juni 2011 kam. Dagegen stieg die Union um einen Punkt auf 42 Prozent, die FDP verlor einen Punkt und liegt nun bei 5 Prozent. Die Grünen verbesserten sich in der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung um einen Punkt auf 15 Prozent. Die Linke kam auf 8 (minus 1), die Piraten stagnierten bei 3 Prozent.

Bei einer Direktwahl des Kanzlers würden sich der Forsa-Umfrage zufolge 58 Prozent für Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) und nur 17 Prozent für SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück entscheiden. Dies ist der schlechteste Wert im Wahltrend seit seiner Kür zum Kanzlerkandidaten. Da die Umfrage vor dem SPD-Bundesparteitag vorgenommen wurde, sind mögliche Reaktionen der Bürger auf Steinbrücks Rede in Augsburg noch nicht berücksichtigt.

Forsa befragte rund 2500 Bürger in der Zeit vom 8. bis 12. April. Die statistische Fehlertoleranz beträgt +/- 2,5 Prozentpunkte.

dpa

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