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Während des Besuchs von Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Norden Afghanistans hat ein Bundeswehrsoldat zwei Warnschüsse abgegeben, als sich ein Taxi dem Bundeswehr-Konvoi näherte.

Verdächtiges Taxi

De Maizière in Afghanistan: Warnschüsse

Kabul - Während des Besuchs von Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Norden Afghanistans hat ein Bundeswehrsoldat zwei Warnschüsse abgegeben, als sich ein Taxi dem Bundeswehr-Konvoi näherte.

Das Auto sei am Mittwochvormittag auf einen Panzerwagen vom Typ Boxer zugefahren, der wegen des Besuchs de Maizières eine Kreuzung absperrte, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe) zu dem Vorfall.

Da das Auto auf den Panzerwagen zuhielt, habe ein Soldat zwei Warnschüsse aus einem Bordmaschinengewehr des Kalibers 12,7 Millimeter abgegeben. Daraufhin sei das Auto umgedreht und verschwunden, sagte der Sprecher. De Maizière war am frühen Mittwochmorgen zu einem unangekündigten Besuch im nordafghanischen Masar-i-Scharif eingetroffen.

Am Vormittag war auf einen Konvoi der Bundeswehr nahe des Flughafens der Hauptstadt Kabul ein Selbstmordanschlag verübt worden. Nach Angaben eines Bundeswehrsprechers wurden bei dem Attentat am frühen Morgen zwei Fahrzeuge der deutschen Kolonne beschädigt, jedoch niemand verletzt. Nach Angaben der internationalen Unterstützungsmission ISAF sprengte der Attentäter sein Fahrzeug zu früh in die Luft, so dass es den Konvoi kaum erreichte.

afp

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