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Die Mail-Affäre verfolgt die Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten bereits seit März vergangenen Jahres. 

US-Wahlkampf

Was in der E-Mail-Affäre bislang geschah

Washington - Die Email-Affäre hat den Wahlkampf von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton durcheinandergebracht. Was bislang geschah:

2. März 2015: Die "New York Times" berichtet, als Außenministerin (2009 - 2013) habe Clinton ihr privates E-Mail-Konto auch für dienstliche Korrespondenzen genutzt.

10. März: Clinton behauptet, keine Regeln gebrochen zu haben.

27. März: Es wird bekannt, dass Clinton Zehntausende Mails von ihrem privaten Rechner gelöscht hat.

22. Mai: Die US-Regierung beginnt, Clinton-Mails zu veröffentlichen.

5. August: Die Bundespolizei FBI prüft die Sicherheit von Clintons privatem Server. Sind heikle Informationen nach außen gelangt?

11. August 2015: Clinton entscheidet sich, ihren Mail-Server dem Justizministerium zu übergeben.

10. April: US-Präsident Barack Obama stellt sich hinter Clinton: Sie habe nicht die Sicherheit des Landes aufs Spiel gesetzt.

25. Mai 2016: Ein Bericht des US-Außenministeriums kommt zu dem Schluss, dass Clinton gegen interne Vorschriften verstoßen hat.

2. Juni: Der spätere republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump fordert, dass Clinton ins Gefängnis kommt.

2. Juli: Das FBI befragt Clinton mehr als drei Stunden.

5. Juli: Das FBI empfiehlt, keine Anklage gegen Clinton zu erheben. Zwar habe sich Clinton äußerst sorglos verhalten, für kriminelles Verhalten gebe es aber keine Anhaltspunkte.

6. Juli: Das US-Justizministerium folgt der FBI-Empfehlung.

7. Juli: Es wird bekannt, dass das Außenministerium erneut die E-Mail-Praxis von Clinton untersuchen will.

28. Oktober: Kurz vor den Wahlen teilt das FBI mit, dass weitere E-Mails gefunden worden sind, die nun untersucht werden sollen.

dpa

Artikel in der New York Times vom 2. März 2015

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