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Washington rechnet mit Abrüstungs-Fortschritten

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US-Präsident Barack Obama soll am Montag in Moskau zu zweitägigen Gesprächen mit der russischen Führung eintreffen.
US-Präsident Barack Obama soll am Montag in Moskau zu zweitägigen Gesprächen mit der russischen Führung eintreffen. © dpa

Moskau - Das Weiße Haus rechnet bei den Gesprächen von US-Präsident Barack Obama in Moskau mit deutlichen Fortschritten bei den bilateralen Abrüstungsbemühungen.

Dennoch sei es bis zu einem Nachfolgeabkommen für den im Dezember auslaufenden START-Vertrag über strategische Atomwaffen “noch ein langer Weg“, sagte der Berater Obamas für Massenvernichtungswaffen, Gary Samore, am Sonntagabend in Moskau. Es seien noch viele Probleme zu lösen, beispielsweise die Berechnungsgrundlagen für Sprengköpfe und Raketen sowie die Überprüfbarkeit von Abrüstungsschritten.

Obama soll am Montag in Moskau zu zweitägigen Gesprächen mit der russischen Führung eintreffen.

Die amerikanischen Pläne für ein Raketenabwehrsystem in Tschechien und Polen tangieren die russisch-amerikanischen Abrüstungsgespräche in keiner Weise, betonte Samore. Die neue US-Regierung habe deutlich gemacht, dass es die Aufstellung der US-Raketenabwehr in Mitteleuropa noch einmal prüfen werde, um das effizienteste Abwehr-System zu finden. Die Raketenabwehr sei ausschließlich darauf ausgerichtet, Gefahren aus Ländern wie dem Iran oder Nordkorea zu begegnen; Sie berühre nicht russische Sicherheitsinteressen. Dennoch strebe Washington auch in dieser Frage Gemeinsamkeit und Kooperation mit Moskau an.

dpa

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