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Macht sich künftig für den Klimaschutz stark: Escort-Dame Aya Velázquez.

„Förmlich darauf gewartet“

Escort-Dame verzichtet auf viel Geld - Das hat Greta Thunberg damit zu tun

Seit längerem gehen Schüler für den Klimaschutz auf die Straße. Nun will sich ausgerechnet eine Escort-Dame darunter mischen und zieht dafür besonders drastische Konsequenzen. 

Berlin - Spätestens seit die Aktivistin Greta Thunberg mit ihrem Pappschild mit der Aufschrift „Schulstreik für das Klima“ vor dem Schwedischen Reichstag Platz nahm, ist das Thema Klimaschutz wieder in aller Munde. Bald wurde die 16-Jährige in ihrem Engagement von zahlreichen anderen Schülern unterstützt und die Massenbewegung „Fridays for future“ entstand. Längst sind unter den Demonstranten nicht mehr nur Jugendliche, sondern auch zahlreiche Eltern und Großeltern, die die Protestbewegung ihrer Kinder unterstützen. Unter sie will sich nun aber zum Erstaunen mancher ausgerechnet auch eine Berliner Escort-Lady mischen. Doch damit nicht genug, denn die Dame zog für ihre Überzeugung besonders drastische Konsequenzen.

„Alle fürs Klima“: Klimaschützer planen den größten Streik

Der 20. September soll in die Geschichtsbücher eingehen, denn für diesen Tag ist der weltweit größte Klimastreik „Alle fürs Klima“ geplant, an dem sich nicht nur Schüler beteiligen sollen, sondern eben jeder - also auch Arbeiter in eher ungewöhnlichen Jobs. Zumindest fühlt sich auch die Berliner Escort-Lady Aya Velázquez berufen, sich den Demonstranten anzuschließen. 

Aya Velázquez: Escort-Lady streicht Verabredung für den Klimaschutz

Und die junge Frau geht sogar noch einen Schritt weiter und verzichtet extra auf eine gut bezahlte Verabredung, um an dem Klimastreik teilnehmen zu können: „Habe gerade eine High Class Escort Anfrage für den 20.09 abgelehnt“, verkündet Aya Velázquez auf Twitter und erzählt, stattdessen ihren Kunden eingeladen zu haben, an diesem Tag mit ihr zum Klimastreik „Alle fürs Klima“ zu kommen. 

In ihrer Antwort auf die Mail des Kunden begründet Aya ihre Motivation für diese vergleichsweise drastische Maßnahme wie folgt: „Leider sprechen gerade alle wissenschaftlichen Fakten dagegen, dass wir noch ein besonders schönes und sorgloses Leben vor uns haben [...]. Deshalb gehe ich [...] zum globalen Klimastreik.“

Aya Velázquez über ihre Teilnahme am Klimastreik: „Habe drauf gewartet“

Während sich andere vielleicht über den Verlust der Bezahlung ärgern dürften, scheint sich Aya dagegen so richtig über diese Gelegenheit zu freuen. So gesteht sie auf ihrem Twitter-Account des Weiteren, förmlich darauf gewartet zu haben, eine Anfrage für den 20.09 zu bekommen, „damit‘s für mich ein Streik wird, nicht bloß eine Demo.“

Es scheint, als könne Aya ihren persönlichen Streik sogar noch ausweiten, denn kürzlich postete sich, noch eine weitere Anfrage für den gleichen Tag erhalten zu haben. Doch auch in diesem Fall machte die neu berufene Aktivistin kurzen Prozess, wie sie schreibt: „Gleiches Spiel, Date abgelehnt mit Verweis auf den globalen Klimastreik, und ihn zum Mitstreiken eingeladen.“

Aya Velázquez: Von der Escort-Dame zur Klima-Aktivistin: So reagieren die Follower

So motiviert wie Aya Velázquez sich auch in Sachen Klimaschutz gibt, ihre Follower sind offensichtlich nicht alle sonderlich überzeugt von ihrem Engagement. Einerseits scheinen die meisten sich mit ihr zu freuen, finden ihr Engagement sei „großartig“ und sie selbst „eine Inspiration“, aber erwartungsgemäß mischen sich unter die Kommentare allerdings auch einige Kritiker, die gleich alle Aktivisten zur Klimasekte degradieren, „die man in fünf Minuten argumentativ zerlegt“. 

Doch Aya Velázquez scheint so überzeugt von ihrem Vorhaben zu sein, dass sie auch derartigen Anfeindungen kontert: „Faszinierend, die Geschwindigkeit der Troll-Beißreflexe auf einen beherzten Tweet. Na dann nur zu, zerleg mal 99% aller Wissenschaftler! Bin gespannt. Bei der geballten Expertise, die aus deinen Zeilen spricht - sicher kein Problem für dich...“. 

Kommt Escort-Lady mit ihrem Date zum großen Klimastreik?

Dass sich in Sachen Klimaschutz etwas ändern muss, das scheint für die Escort-Dame außer Frage zu stehen. Das einzige, das noch unsicher ist, ist, ob Ayas Kunde sie nun tatsächlich am 20. September begleitet. Denn während der Herr der zweiten Anfrage bereits angekündigt hat, sich Ersatz zu suchen, scheint der erste noch nicht entschieden zu sein. 

So schreibt Aya, „von ihm bislang nur das Schweigen im Walde“ bekommen zu haben, „aber warten wir‘s ab“.  Es wird sich also zeigen, ob ihre Überzeugungskraft letzten Endes doch noch dafür ausreichen konnte, mit dem Mann ein Date der etwas anderen Art zu organisieren. 

Während sie von Aya Velázquez bereits großen Zuspruch bekommt, muss sich die Klima-Aktivistin Greta Thunberg allerdings auch einiges an Kritik anhören. 

Nach ihrer Ankunft in den USA will Greta Thunberg vor dem Weißen Haus demonstrieren. Ob auch US-Präsident Donald Trump auch vorbeischaut?

Indes attackiert ihre Kollegin im Kampf ums Klima, die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer,  wiederum Angela Merkel mit den Worten, sie sei schlimmer als Trump. Bei Angela Merkels Besuch der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) kam es auch zu einer Aktion von Umweltschützern.

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Kommentare

klaus-dieterwAntwort
(0)(0)

angeblich ist die Fusionsenergie schon fast einsatzbereit. Irgendwie gibt es da noch einen Streit der Wissenschaftler. Aber zumindest scheinen sie sich in einem einig zu sein - billiger als Wasser, Sonne und Wind wird die Fusionsenergie nicht werden. Auch ob diese Art der Energieerzeugung für alle 195 Länder der Welt geeignet ist bleibt fraglich. Bisher nutzen lediglich 31 Staaten Kernenergie.

ThanatosAntwort
(0)(0)

Oder Gras essen anstatt verfüttern.

ThanatosAntwort
(0)(0)

Da geht viel unter der Hand, oder besser zwischen der Hand.