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Ein deutscher UN-Soldat kontrolliert einen Einsatz der "Luna-Drohne". Foto: Kristin Palitza

Besuch bei UN-Blauhelmen

Von der Leyen stimmt Bundeswehr auf langen Mali-Einsatz ein

Es ist der gefährlichste Einsatz der Vereinten Nationen - und die Bundeswehr ist mit dabei. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die deutsche Truppe im Norden Malis treffen. Doch die Anreise verläuft problematisch.

Gao (dpa) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die deutschen Soldaten im gefährlichen Norden des afrikanischen Krisenstaates Mali auf einen langen Einsatz eingestimmt.

"Es gilt bei diesem Einsatz, dass wir Geduld haben müssen", sagte sie bei einem Truppenbesuch bei den UN-Blauhelmsoldaten in der ehemaligen Rebellenhochburg Gao am Rande der Sahara. Es brauche seine Zeit, bis Mali alleine für seine Sicherheit sorgen könne. "Insofern müssen wir uns auf einen längeren Zeitraum in der internationalen Gemeinschaft einstellen."

In Gao sind rund 500 deutsche Blauhelmsoldaten stationiert. Sie sind Teil einer UN-Mission, die zur Umsetzung eines Friedensabkommens in dem westafrikanischen Land beitragen soll. Die Beteiligung der Bundeswehr soll im nächsten Jahr deutlich ausgeweitet werden. Die Obergrenze für den Einsatz deutscher Soldaten steigt dann von 650 auf 1000. Für Rettungseinsätze sollen jeweils vier Sanitäts- und Kampfhubschrauber bereitgestellt werden. Bereits jetzt sind drei der größten Bundeswehr-Drohnen vom Typ "Heron" für Aufklärungsflüge in Gao stationiert.

Der Norden Malis war 2012 vorübergehend in die Hände islamistischer und anderer Rebellengruppen geraten. Nur eine französische Intervention konnte die Aufständischen stoppen. Es gibt aber vor allem im Norden des Landes bis heute immer wieder Anschläge und Angriffe von Aufständischen auch auf die UN-Truppen. Nach UN-Angaben sind bis Oktober 70 Blauhelmsoldaten und andere UN-Kräfte getötet worden.

Flugbereitschaft Bundeswehr

UN zu Minusma

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