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Im Jahresbericht des Wehrbeauftragten werden von Ausrüstungsmängeln bis Führungsversagen Missstände bei den Streitkräften aufgelistet. Foto: Hendrik Schmidt

Wehrbeauftragter legt Jahresbericht vor

Berlin (dpa) - Der scheidende Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus legt heute seinen letzten Jahresbericht vor. Darin wird er sich unter anderem mit der Ausrüstungsmisere bei der Bundeswehr und der Belastung der Soldaten in den Auslandseinsätzen befassen.

Bereits Anfang Januar hatte der FDP-Politiker zudem den Zustand der Bundeswehr-Kasernen bemängelt. Inzwischen hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine Aufstockung der Sanierungsmittel von 500 auf 750 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren angekündigt.

Königshaus übergibt sein Amt im Mai nach fünf Jahren an seinen Nachfolger Hans-Peter Bartels (SPD). Der Wehrbeauftragte des Bundestags gilt als "Anwalt der Soldaten", bei dem jedes Jahr mehrere Tausend Beschwerden über Missstände bei der Bundeswehr eingehen.

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