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Machte den Plänen der anderen sechs G7-Staaten einen Strich durch die Energie-Rechnung: US-Energieminister Rick Perry.

Treffen in Rom

Weil ein Land die Zustimmung verweigerte: G7 scheitern beim Klimaschutz

Rom - Das Treffen der G7-Wirtschafts- und Energieminister sollte den Durchbruch beim Klimaschutz bringen. Ein Land durchkreuzte die Pläne der anderen sechs.

Wegen Differenzen mit den USA beim Klimaschutz ist eine gemeinsame Erklärung der G7-Wirtschafts- und Energieminister gescheitert. „Es war nicht möglich, eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen“, sagte Italiens Wirtschaftsminister Carlo Calenda am Montag in Rom nach dem Ministertreffen der sieben führenden Industrienationen. „Die USA revidieren ihre Energiepolitik und haben deshalb um mehr Zeit gebeten, ihre Politik zu definieren, auch mit Blick auf das Pariser Klimaabkommen.“

Trump als Klimaschutz-Spielverderber

US-Präsident Donald Trump hatte vor knapp zwei Wochen ein Dekret unterschrieben, mit dem zentrale Bestimmungen zum Klimaschutz aufgeweicht, abgebaut oder abgeschafft werden. Einen offiziellen Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen beschloss die Regierung damit zwar nicht. Experten gehen aber davon aus, dass die USA die Zusagen so unmöglich einhalten können. Das Weiße Haus hat angekündigt, dass noch vor dem G7-Gipfel Ende Mai über den Verbleib in dem Abkommen entschieden werden soll.

„Konstruktive Debatte“ nicht möglich

Mit den USA habe es eine „sehr konstruktive Debatte“ gegeben und keinerlei Auseinandersetzungen, unterstrich Italiens Minister und Gastgeber Calenda. Alle G7-Staaten - außer den USA - hielten weiter daran fest, das Pariser Abkommen umzusetzen. Für Deutschland nahm Staatssekretär Rainer Baake an dem Treffen in Rom teil.

dpa

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