Großbrand in Ankerzentrum für Asylbewerber - Lage unübersichtlich

Großbrand in Ankerzentrum für Asylbewerber - Lage unübersichtlich
+
Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erregen.

Die Zeit wird knapp

Erneut keine Einigung der EU-Staaten bei Glyphosat-Verlängerung

Der zuständige EU-Ausschuss in Brüssel hat sich abermals nicht bezüglich einer weiteren Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat einigen können.

Brüssel - Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich am Donnerstag erneut nicht auf eine Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat einigen können. Das teilten die Landwirtschaftsminister von Luxemburg und Belgien mit, Carole Dieschbourg und Denis Ducarme. Im zuständigen Fachausschuss sei keine qualifizierte Mehrheit für eine fünfjährige Verlängerung der Zulassung gefunden worden, die am 15. Dezember ausläuft.

Die bisherige Lizenz läuft Mitte Dezember aus. Die EU-Kommission wollte ursprünglich eine Verlängerung der Lizenz um zehn Jahre. Weil sich dafür keine Mehrheit abzeichnete, hatte die Brüsseler Behörde davon aber Abstand genommen und zuletzt eine Verlängerung um fünf Jahre vorgeschlagen.

Das Herbizid gilt als sehr wirksam und wird massenhaft eingesetzt, steht aber im Verdacht, Krebs zu erregen. In dem Ausschuss sitzen Experten der 28 EU-Länder. Kommt keine Mehrheit zustande, könnte die Kommission entscheiden oder ein Vermittlungsverfahren starten. Die deutsche Position blieb zuletzt offen, weil die nur noch amtierende Bundesregierung uneins war. Möglicherweise enthält sie sich.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist für Glyphosat, will aber Rücksicht auf die laufenden Sondierungen für eine Jamaika-Koalition nehmen - die Grünen sind gegen eine weitere Verwendung.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dutzende Tote bei Anschlag im Iran
Während einer Militärparade im Iran fallen plötzlich Schüsse. Panisch werfen sich Menschen zu Boden, suchen Deckung hinter Bäumen. Nun bekennt sich die Terrormiliz …
Dutzende Tote bei Anschlag im Iran
Angriff auf Militärparade im Iran: Zahl der Todesopfer steigt weiter - IS bekennt sich
Iranische Revolutionsgarden halten eine Militärparade ab. Dann fallen Schüsse aus einem benachbarten Park, mehrere Menschen sterben. Der IS bekennt sich zu dem Anschlag.
Angriff auf Militärparade im Iran: Zahl der Todesopfer steigt weiter - IS bekennt sich
Demonstrationen in neun Städten gegen Erdogan
Nächste Woche kommt der türkische Präsident Erdogan nach Berlin. Gegner gehen jetzt schon auf die Straße.
Demonstrationen in neun Städten gegen Erdogan
Start in die häusliche Pflege soll erleichtert werden
Vorschlag des Pflegebeauftragten der Bundesregierung: Eine "Pflege-Hebamme" könnte in den ersten Tagen intensiv die Angehörigen von Pflegebedürftigen zu Hause begleiten.
Start in die häusliche Pflege soll erleichtert werden

Kommentare